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100 Kinder aus kalter See gerettet

Bei einer Jugend-Regatta in Irland lassen plötzlich auftretende Böen fast die gesamte Flotte kentern

  • Mathias Müller
 • Publiziert am 06.07.2007

15 Kinder zwischen 10 und 15 Jahren und ein Erwachsener mussten nach einer Massenkenterung in einem Regattafeld, nahe Dublin, im Krankenhaus wegen Unterkühlung behandelt werden. Schwere Verletzung trug jedoch niemand davon.

Augenzeugen berichten, dass eine Sturmwarnung von der Regattaleitung nicht beachtet worden sei. Ob dies den Tatsachen entspricht konnte bisher nicht geklärt werden.

Insgesamt 110 Kinder und einige Erwachsene waren gestern Nachmittag knapp einen Kilometer vor dem Fährhafen Dun Laoghaire, in der Nähe Dublins, dabei, eine Regatta zu segeln. Plötzlich auftretende starke Böen ließen fast das gesamte Starterfeld kentern.

Zum Glück trugen alle Segler Rettungswesten, so dass sich zwischenzeitlich kursierende Gerüchte von vermissten Jugendlichen als unwahr herausstellten. Mehrere Schiffe der Küstenwache und der Marine, sowie ein Hubschrauber beteiligten sich an der Rettungsaktion.


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Themen: KenternRegattaUnterkühlung

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