Bobby Schenk

"Kiwitt": Sturmfahrt über die Karibik

In Teil 13 des Berichtes des "segelnden Klassenzimmers" erzählt der 21-jährige Sebastian Pieters, wie er einen schweren Sturm überstand

Lars Bolle am 18.02.2014
"Kiwitt" schleppt lange Leinen hinterher

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"Ich sitze am Ruder und versuche, unser Schiff mit aller Kraft auf Kurs zu halten", schreibt Pieters über die Überfahrt von Curaçao nach Panama. "Meistens gelingt es mir, aber ein paar Mal schlägt die ‚Kiwitt’ quer und lehnt sich so weit über, dass ich auf der Rückenlehne der gegenüberliegenden Cockpitbank stehe. Unter Deck fallen dabei alle Teller und Töpfe aus dem Schrank. Die Situation fängt an wirklich gefährlich zu werden, und ich überlege, wie ich sie entschärfen kann."

Beidrehen geht nicht mehr

"Beidrehen ist in dieser Situation nicht mehr möglich, die Wellen sind solche Wasserberge, dass die ‚Kiwitt’ einfach oben von der Kante rutschen würde. Wenn das passiert, ist die Gefahr des Kenterns groß. Das Segel wegnehmen und nur unter blankem Mast fahren geht auch nicht, da sich die ‚Kiwitt’ ohne Segel nicht mehr steuern lässt. Die einzige Möglichkeit, die mir bleibt, ist zu versuchen, die Geschwindigkeit durch zusätzlichen Wasserwiderstand zu senken."

Ob und wie das gelingt, lesen Sie auf Bobby Schenks Homepage.

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Lars Bolle am 18.02.2014

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