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Exempel der Leistungsfähigkeit

Jules Verne Trophy: "Groupama 3" hat trotz moderater Winde 171 Seemeilen Vorsprung vor der Bestmarke von Bruno Peyrons "Orange II"

(03.02.2010/af) War am Montag noch selbst Skipper Franck Cammas unsicher, ob der Start zur Nonstop-Weltumsegelung richtig war, zeigt sich heute, wie enorm leistungsfähig seine grüne Rekordmaschine ist. Obwohl der 105-Fuß-Tri zeitweise in nur etwa 10 bis 12 Knoten Wind fuhr, sank der Speed selten unter 25 Knoten.

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Bild vergrößern"Groupama 3" auf dem Weg zu den Kanaren
© Team Groupama
Und da die zehnköpfige Crew nur wenig Seegang vor der portugiesischen Küste und auf dem Weg gen Madeira vorfand, ging es zügig voran. Obendrein konnte das französische Team einen sehr direkten Kurs gen Süden wählen, während Bruno Peyron 2005 einen ziemlichen Umweg in Richtung afrikanischer Küste segeln musste.

Dank für diese erstaunliche Leistung gebührt vor allem US-Navigator Stan Honey, der an Bord für den Start plädiert hatte. "Wenn alles glatt läuft, werden wir bis zum Äquator etwas über sechs Tage brauchen, das wäre die zweitschnellste Zeit, die ein Boot je geschafft hat", so seine Analyse gestern Nachmittag. Die Bestmarke hält übrigens ebenfalls "Groupama 3", gesegelt beim letzten, später abgebrochenen Rekordversuch.

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Bild vergrößernGute Leistung: Navigator Stan Honey
© Team Groupama
Sollte das gelingen, dürfte sich das Team um den Rivalen Pascal Bidégorry mit seinem 131-Fuß-Tri "Banque Populaire V" wohl ärgern. Sie hatte das Wetterfenster, das "Groupama 3" genutzt hat, nicht einmal veranlasst, in Startbereitschaft zu gehen. Man fragt sich, wie lange der eigenwillige Bretone Bidégorry noch warten will, seit November ist das Team auf Stand-By für einen Rekordversuch.

Beim letzten Mal ging die Rechnung allerdings auch auf: Als "Groupama 3" und "Banque Populaire V" im Sommer 2009 fast zeitgleich zum Rekordversuch über den Atlantik aufbrachen, entschied sich Bidégorry mit Navigator Marcel van Triest für einen späteren Start - und überholte den Gegner prompt wenig später, weil der Wind stabiler war.

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Bild vergrößernDer Stand der Rekordfahrt heute Morgen
Bleibt den Fans der beiden Boote nur zu hoffen, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis es zum unmittelbaren Duell der schnellsten Rennmaschinen der Welt kommt.

Wer Live-Bilder vom Start und den ersten Tagen auf See sehen will, findet ein Video des Teams auf deren homepage hier.

 
 
 

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