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illbruck engagiert sich weiterhin im Segelsport

Gerüchte über angebliches umsatteln auf den Reitsport wurden dementiert

(08.01.2003/lb) Der Name illbruck bleibt eng mit dem Segelsport verbunden. Das bekräftigten die Geschwister Sabina und Michael Illbruck sowie der Geschäftsführer der Leverkusener Firma illbruck, Ulrich Zimmermann, gestern in Leverkusen.

Michael Illbruck
© R. Tomlinson

Damit traten sie einer Falschmeldung entgegen, nach der die Familie Illbruck und ihr Unternehmen künftig auf den Reitsport umsattele. Zu dieser Irritation war es offenbar am Rande des Großen Preis von Gahlen gekommen, wo ambitionierte Pläne des Team sabina illbruck bekannt wurden, das bereits seit längerem im Springreiten auf Erfolgskurs ist. "Der Reitsport ist und bleibt allein meine Privatsache", erklärte die leidenschaftliche Pferdeliebhaberin Sabina Illbruck, "und hat nichts mit der Firma zu tun." Das ältere der zwei Kinder von Firmengründer Willi und Christiane Illbruck hat schon seit jeher eher ein Faible für die Reiterei, ohne jedoch dabei die herausragende Leistung der früheren Yachten unter dem Namen "Pinta" und zuletzt des Projekts illbruck Challenge zu schmälern. "Was mein Vater im Segelsport aufgebaut und mein Bruder weitergeführt hat, ist schon einmalig", so die 44-Jährige, die jetzt mit ihrem aufstrebenden Team in der Riders Tour und der Team-Trophy der Springreiter punkten will.

Das internationale Unternehmen aus dem Bereich Bausysteme und Dienstleistungen dagegen werde das Segeln weiter als Plattform für seine globale und interne Unternehmenskommunikation nutzen. "Wir haben nicht nur bei unseren mehr als 1000 Mitarbeitern und bei unserem Management, sondern auch bei unseren Kunden weltweit ein überaus positives Echo auf unser Segelengagement mit der siegreichen Regatta rund um die Welt erfahren, von dem wir noch lange profitieren werden", sagte Ulrich Zimmermann. Von daher werde illbruck seine Unternehmensphilosophie weiterhin um den Segelsport aufbauen sowie dessen Image, die Attribute und die Incentivemöglichkeiten nutzen. Dies zwar wohl noch nicht 2003, aber vielleicht später könnte die Firma illbruck auch wieder ein eigenes Projekt anpacken.

Das Ziel der ersten deutschen America's Cup-Teilnahme verfolgt dagegen Michael Illbruck mit seiner - ebenfalls privaten - Kampagne Pinta Racing, die er zusammen mit Skipper John Kostecki, Segelprogrammmanager Ross Halcrow und Chefdesigner Michael Richelsen gegründet hat. Sie fußt auf der Erfahrung, mit der das Team unter Führung des 42-Jährigen Micheal Illbruck das Volvo Ocean Race 2001/2002 gewonnen hatte. "Bereits die härteste Regatta rund um die Welt, aber auch die derzeit laufenden Herausfordererrennen zum 31. America's Cup haben gezeigt, dass der Segelsport mit seiner Vielzahl an positiven Werten eine sehr interessante Plattform für Sponsoren bietet", so Michael Illbruck, der das Budget für den XXXII. America's Cup bei Partnern aus der Wirtschaft sucht. Illbruck: "Wir arbeiten im Hintergrund weiterhin konzentriert und sind zuversichtlich, für den nächsten AC eine siegfähige Herausforderung auf die Beine stellen zu können."

Der Rumpf des America's-Cuppers, der für die gescheiterte Kampagne für den laufenden Cup gebaut wurde, wird auf der boot in Düsseldorf zu sehen sein.

 
 
 

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