Interboot

Premiere V: neue Biga 242

Hübscher Kleinkreuzer aus deutscher Manufaktur. Das jüngste und kleinste Boot aus der Bicker-Werft kann eine Menge Ansprüche erfüllen

Michael Good am 26.09.2012
Biga 242

Biga 242 in der Ausbauversion mit Dinette und Längs-Pantry

Die Bootswerft Bicker aus Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Kleinkreuzer nach einer Konstruktion von Juliane Hempel herausgebracht. Während der Rumpf herkömmlich aus GFK im Handauflegeverfahren entsteht, wird das Deck aus Sperrholz mit Teakauflage und der Aufbau aus Mahagoni gefertigt. Das ebenso modern wie klassisch schiffig erscheinende Kleinod ist mit einem Flach- (1,05 Meter) oder einem Tiefkiel (1,35 Meter) sowie als Kielschwerter (0,70 bis 1,40 Meter Tiefgang) erhältlich.

Die Biga 242 ist bei 7,60 Meter Länge nur 2,50 Meter breit und wiegt 1,9 Tonnen. Damit ist das Boot noch ohne Ausnahmegenehmigungen auf der Straße trailerbar. Und das Boot wird ab Werft mit einem 12 PS starken Volvo-Innenborder und Saildrive ausgestattet, machbar ist aber auch eine Elektromaschine.

Die Biga 242 soll ein schnelles Fahrtenboot mit Wohnkomfort sein und wird deshalb in mehreren Einrichtungsvarianten angeboten. Standard sind zwei Längskojen im Salon und ein flexibler, ausziehbarer Pantryblock. Als Alternative ist ein Layout mit Dinette und langer Küchenzeile machbar. In dieser Version ist im Achterschiff eine zusätzliche Hundekoje vorgesehen. Der Preis für die Biga 242 startet bei 53.870 Euro.

Die neue Biga 242 auf der Interboot in Friedrichshafen (Halle A1, Stand 413)

Fotostrecke: Biga 242, Interboot

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Michael Good am 26.09.2012

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