Frischer Look

boot-Premieren VI: Lucia 40

Attraktive Optik, mehr Varianz und viele neue Details: Fountaine Pajot präsentiert seinen 40-Fußer als Premiere in Düsseldorf

Michael Good am 28.01.2016
Lucia 40

Lucia 40. Das großzügig angelegte Gästecockpit lädt zum Geniessen und Faulenzen ein

Lange hatten die Franzosen von Fountaine Pajot den Namen ihres neuen 40-Fußers geheimgehalten. Jetzt ist es raus: Das Modell aus der Produktion bei Aigrefeuille nahe La Rochelle heißt Lucia 40.

Olivier Racoupeau (Berret/Racoupeau) hat das neue Schiff für die Franzosen gezeichnet und dabei die moderne Optik die beiden größeren Schwestermodelle Helia 44 (Test in YACHT 3/13) und Saba 50 (Test in YACHT 24/14) übernommen. Im Vergleich zum Vorgängermodell Lipari 41 (einer Konstruktion von Joubert/Nivelt) bedeutet dies deutlich kantigere Formen, mehr und größere Fensterflächen in Aufbau und Rumpf und augenscheinlich mehr negativer Sprung über das ganze Deck. Zudem fällt das Deckshaus im Vergleich zur Rumpflänge größer aus. Der Mast steht jetzt nicht mehr vor, sondern auf dem Kajütdach. 

Konzeptionell bleiben die Neuerungen im Vergleich zum Lipari 41 jedoch eher unauffällig. Es bleibt beim herkömmlichen Katamaran-Rigg mit einer überlappenden Genua und einem Großsegel mit einem Square-Head-Topp. Auf eine Selbstwendefock wie etwa bei den Konkurrenzyachten Nautitech Open 40 oder Lagoon 39 verzichtet Fountaine Pajot weiterhin. Alle Fallen, Schoten und Trimmleinen sind bis unmittelbar zum Steuerstand umgelenkt. Damit bleibt das große Außencockpit frei von allen Funktionen; gesteuert und gearbeitet wird ausschließlich vom Ruderstand aus.

Allerdings kann nun eine Sonnenliege auf dem Vorschiff installiert werden, wenn auch die Polsterungen dafür nur als Option erhältlich sind. Zudem führt jetzt eine Treppe vom seitlich erhöhten Steuerstand direkt auf das feste Biminidach. 

Fotostrecke: Fountaine Pajot Lucia 40

Auch beim Innenausbau bleibt es generell bei den bewährten Layouts wie beim Vorgängermodell Lipari 41. Im Salon ist die geräumige L-Pantry weiterhin nach achtern angeordnet. Die Schiebetür und die Fenster zum Gästecockpit lassen sich jetzt aber weiter öffnen, was das Gästecockpit direkt mit der Pantry verbindet.

Die Ausbauten in den Rümpfen basieren auf den bewährten und für Katamarane typischen Layoutvarianten. Die Version Maestro mit drei Kabinen und drei Nasszellen ist vorwiegend für Eigner gedacht; der Steuerbordrumpf ist dabei als eine üppige Kabine mit einem sehr großzügigen Bad im Vorschiff ausgelegt. Schön: Der WC-Raum und das Bad mit der Duschzelle bleiben räumlich getrennt. Die Version Quatour dagegen ist mit vier Kabinen und vier Toilettenräumen mehr auf die Ansprüche des Chartermarkts ausgelegt. 

Fountaine Pajot hat den Lucia 40 als Premiere auf der Messe in Düsseldorf enthüllt. Das Boot ist in der Eignerversion Maestro für einen Grundpreis von 320.110 Euro (brutto, ab Werft, inkl. Segel) zu haben. Die Charterversion Quatour kostet mit 322.490 Euro etwas mehr. 

Zu sehen ist der Fountaine Pajot Lucia 40 noch bis zum kommenden Sonntag, 31. Januar, auf der Messe boot in Düsseldorf in Halle 15, Stand A 42. 

Technische Daten Fountaine Pajot 40
Lüa (Rumpflänge) 11,73 m
Breite  6,63 m
Gewicht (unbeladen) 8,9 t
Tiefgang  1,20 m
Großsegel  58,0 qm
Genua  37,0 qm
Motorisierung  2 x 20 PS (Volvo Penta, Saildrive)
Kapazität Frischwasser 2 x 265 l
Kapazität Treibstoff  300 l
Konstrukteur Berret/Racoupeau

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Michael Good am 28.01.2016

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