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Maßarbeit: Jetzt wird’s eng!

Da wollen die nicht wirklich durch, denkt der Betrachter unwillkürlich. Doch der Segler steuert die Jolle zielsicher durch die Felsen

Michael Rinck am 20.08.2015

Die südnorwegische Gemeinde Kragerø zwischen Oslo und Kristiansand liegt inmitten eines Paradieses für Jollensegler. Hier ist auch die "Seeschwalbe", eine norwegische Regattajolle, seit 1938 zu Hause. Und das Paar im Video stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass es mit dem Boot umgehen kann. Aus der Vogelperspektive, von einer Drohne gefilmt, sehen die Durchfahrten so knapp aus, dass einem als Zuschauer bisweilen der Atem stockt. 

Maßarbeit mit norwegischer Regattajolle

Und dabei scheinen sich die beiden Segler mit der Terna, norwegisch für Seeschwalbe, nicht das beste Gefährt für so hakelige Durchfahrten gewählt zu haben. Deutlich ist im Video erkennbar, wie der Steuermann teils kräftig Ruder legt, ohne dass die Jolle besonders agil reagieren würde. In Minute 01:00 muss die Vorschoterin sogar das Vorsegel backstellen, damit die enge Kurve genommen werden kann.

Von der regionalen Bootsklasse gibt es etwa 700 Boote, es werden immer noch Neubauten gefertigt. Ein Blick auf die Seite der Braatø Trebåtbyggeri verrät auch, warum die Seeschwalbe so träge auf dem Ruder liegt: Sie hat einen langen Stummelkiel.

Michael Rinck am 20.08.2015

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