Volvo Ocean Race

Mit Südost nach Nordwesten

27.04.2012 Dieter Loibner, Fotos: Amory Ross/Puma Ocean Racing, Hamish Hooper/Camper, Nick Dana/Abu Dhabi Ocean Racing - Puma hat als erstes Boot die Schwachwindzone verlassen. Jetzt geht’s für die Volvo-Flotte Richtung Recife, mit Passat von Steuerbord

Volvo Ocean Race 2011/12
Fotograf: © Amory Ross/Puma Ocean Racing

Läuft gut: Puma fand den Wind zuerst

Erster im Passat ist noch nicht alles, aber schon mal etwas auf dieser sechsten Etappe des Volvo Ocean Race. Pumas Navigator Tom Addis setzte auf eine konservative Route in der Mitte des auseinandergezogenen Feldes und fand mit dieser Entscheidung und etwas Fortune den schnellsten Weg aus der Flautenzone. Und komfortabel war’s noch dazu. „Das hat doch mit dem Volvo Ocean Race nichts zu tun”, feixte Puma-Skipper Ken Read. „Ich kann mich gar nicht dran gewöhnen. Nichts von Dreschen, Prügeln, triefender Nässe, eisiger Kälte, brütender Hitze oder einer verdammten Kreuz. Ich glaub, ich träume, deshalb muss ich mich kneifen.”  

Innerhalb weniger Stunden waren 20 Meilen Vorsprung auf die weiter unter Land segelnde Camper herausgeholt. Somit sind die beiden Schuh-Schiffe vorn. Telefonica hat unterdessen einen Platz aufgeholt und ist vor Abu Dhabi nun Dritter, während am Ende Groupama für die waghalsige Taktik, früh nach Osten zu segeln, einen hohen Preis zahlen musste und sich satte 80 Meilen Rückstand eingehandelt hat. 

Volvo Ocean Race 2011/12
Fotograf: © Hamish Hooper/Camper

In Gesellschaft: Abu Dhabi und Camper standen in unmittelbarer Nähe um die Wette

„Jeder will in Luv und am weitesten im Osten sein”, schätzte Iker Martinez von Telefonica. „Doch das bringt einen nicht näher an den nächsten Wegepunkt.” Kritisch sei, wann man sich für den langen Schlag nach Norden entscheide. Der Passat soll vor Recife nachlassen, womit sich die Boote wieder zusammenschieben dürften. Danach geht es auf die Autobahn Richtung Nordwesten und Karibik, wobei es hauptsächlich auf die Bootsgeschwindigkeit ankommen wird, weil’s auf diesem Raum-Anlieger zu keinen taktischen Manövern kommen dürfte.

Volvo Ocean Race 2011/12
Fotograf: © Nick Dana/Abu Dhabi Ocean Racing

Auf dem Weg nach Norden

Bis Miami fehlen noch etwa 3.700 Meilen. Die Zielankunft wird für den 7. Mai erwartet.

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Durch die Flaute zum Passat
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