America's Cup
»Wir müssen Begeisterung wecken«
Jochen Schümann wird Deutschland zum 33. America's Cup führen. In der aktuellen YACHT spricht er über das Scheitern seines eigenen America’s-Cup-Projekts, einen erbitterten Streit hinter den Kulissen und die Chancen des neuen Team Germany auf das nächste deutsche Sommermärchen.
Mit der Verpflichtung von Jochen Schümann ist dem United Internet Team Germany ein ganz besonderer Coup gelungen. Damit steht fest, dass beim nächsten Americas Cup 2009 ein leistungsfähiges Team an den Start gehen wird.
Fast ein Jahrzehnt war Schümann im Schweizer Segelexil. Mit zwei Americas-Cup-Siegen im Gepäck ist er zurückgekehrt. „Zeit für eine neue Herausforderung“, sagt der 53-Jährige. Aber so logisch der Schritt klingt: Einfach war es auch diesmal nicht. Lange sah es kaum so aus, als käme man zusammen. Denn für Schümann war es keine Liebesheirat. So klingt sein erstes Statement für das neue Team erstaunlich schroff: „Das ist nicht die Erfüllung eines Traums. Ich bin kein Träumer. Im Übrigen haben wir dafür keine Zeit.“
Gleich nachdem die sensationelle Personalie im Bayerischen Yacht-Club verkündet worden war, stand Schümann, soeben von einer Bandscheiben-Operation genesen, der YACHT Rede und Antwort — das erste große Interview des 53-jährigen Hoffnungsträgers in seiner neuen Funktion.










