Audi MedCup

Wiederholungstäter am Golf der Engel

23.07.2011 Dieter Loibner, Fotos: Nico Martinez/AudiMedCup, Stefano Gattini_Studio Borlenghi/AudiMedCup, Guido Trombetta_Studio Borlenghi/Audi MedCup - Wer lange hinterhersegeln musste, wie „Audi All4One”, will den Erfolg genießen, wenn er sich einstellt. Zum Beispiel mit einem weiteren Sieg

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Fotograf: © Nico Martinez/AudiMedCup
Gewohnte Ansicht in Sardinien: Das Heck der „Audi All4One"

Lange wollte er nicht, der sonst so frische Wind am Golf der Engel vor der sardinischen Hauptstadt Cagliari. Dann erbarmte sich die Seebrise der Teilnehmer bei der dritten Veranstaltung des Audi MedCups und ließ eine Wettfahrt zu. Leicht war’s und mit deftigen Drehern garniert, womit so manchem Taktiker die Grenzen aufgezeigt wurden. Bloß Seb Col nicht, der beim „Audi Sailing Team powered by All4One” die Richtung für Jochen Schümann am Steuer ansagt. Am Schluss quetschte sich der rote Renner ganze zwei Bootslängen vor der spanischen „Bribón“ über die Ziellinie.

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Fotograf: © Nico Martinez/AudiMedCup
Erfangen: „Nach schwachem Beginn ist „Quantum Racing" der stärkste und vielleicht einzige Rivale, der „Audi All4One" den Sieg noch streitig machen könnte

Schümann kommentierte das dann so: „Ich denke, wir hatten das Glück auf unserer Seite. Als wir sahen, dass es links nicht ging, versuchten wir’s einfach rechts. Das hat glücklicherweise funktioniert und wir kamen knapp vor den anderen vorbei. Der Wind war dort stärker und half uns, die Führung auszubauen." Was Schümann  unausgesprochen ließ: Das freche Abkassieren vom ganzen Feld funktioniert nur, wenn die Kiste läuft und die Mannschaft auf höchstem Niveau agiert. Da scheint nun vieles zusammenzupassen.

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Fotograf: © Stefano Gattini_Studio Borlenghi/AudiMedCup
Auf leisen Sohlen: „Audi All4One" stiehlt sich vor den anderen davon

Während „Audi All4One” mit einem Sieg bei den diffizilen Verhältnissen den Vorsprung auf die Amerikaner von „Quantum Racing” auf komfortable sechs Punkte ausbauen konnte, ist bei der anfänglich führenden „Container” von Udo Schütz der Wurm drinnen. Zum zweiten Mal in der Regatta kam das unter deutscher Flagge segelnde Boot als Schlusslicht ins Ziel und sackte in der Gesamtwertung auf Platz 5 durch, neun Punkte hinter „Audi All4One”, aber nur drei hinter dem zweitplatzierten Team von „Quantum Racing”.

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Fotograf: © Guido Trombetta_Studio Borlenghi/Audi MedCup
Langes Warten: Bis der Wind so wollte, wie die Veranstalter, war Ersatzprogramm im Pool angesagt. Die Kids genießen's

Heute gibt’s die Langstrecke, die mit Faktor 1,5 bewertet wird. Das dürfte eine rot-grüner Zweikampf werden, denn „Audi All4One” hat beim Stand der Dinge in „Quantum Racing” einen ernsthaften Rivalen um den Sieg bei dieser Regatta. Und die Amerikaner motivieren sich wohl mit dem bekannten Yogi-Berra-Spruch: „It ain’t over 'til the fat lady sings.”

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