America's Cup
Wieder keine Rennen
Gestern ruhte der Hauraki Golf noch still und starr vor sich hin, heute präsentierte er sich aufgewühlt und ließ erneut keine Rennen zu. Wind zwischen 20 und 25 Knoten und eine hohe Welle, die den Großbaum der Schweden beschädigte, obwohl kein Segel oben war, sorgte für eine Verschiebung der Viertelfinal-Hoffnungsläufe.
Es ist der 13. Ausfall von bisher 36 Renntagen. Aber die Teams sind nicht untätig in Auckland. Besonders die Anwälte fordern ihre Daseinsberechtigung ein. Team Dennis Conner und Prada haben erneut den Spionagefall um den ehemaligen OneWorld Anwalt Sean Reeves vor das Schlichtungskomitee gebracht. Das Ziel: Der Ausschluss von OneWorld.
Die beiden Teams haben gefordert, den Fall wieder zu eröffnen, der vor dem Start des Louis Vuitton Cups OneWorld einen Punkt gekostet hatte.
Der gemeinsame Anwalt vin Team Dennis Conner und Prada Jim Farmer sagt: "Es gibt klare Beweise, dass Design Zeichnungen aus dem Besitz von Team New Zealand benutzt werden." Er hat dem Komitee eine 92seitige Beweisschrift vorgelegt, aus der hervorgehen soll, dass OneWorld nach wie vor im Besitz von Unterlagen konkurrierender Teams ist und sie auch benutzt.
OneWorld Sprecher Bob Ratcliff sagt zu den neuerlichen Vorwürfen, dass die Regatta Regeln besagen, Beschwerden sollten vor dem Start der Regatten geäußert werden. Tatsächlich muss man die neuerlichen Anklagen gegen OneWorld auch im taktischen Zusammenhang sehen. Conner und Prada haben ureigenste Interessen, dass der starke Gegner geschwächt wird.










