America's Cup
Victory geht nach Dubai
Victory Challenge hat heute die Gerüchte bestätigt, dass es seine beiden America´s Cupper nach Dubai bringt, um dort das Wintertraining aufzunehmen. In wie weit das auch eine Kooperation mit dem Cup-Verteidiger Alinghi einschließt, der dort ebenfalls trainiert, ist nicht bekannt.
Damit könnten die Schweden, die noch vor einem Jahr vor dem finanziellen Aus standen, in die Riege der großen Vier aufsteigen. Seit dem Einstieg von Sponsor Red Bull, hat Victory enorm aufgerüstet. Insgesamt 16 zumeist hochkarätige Profi-Segler wurden in den vergangenen Monaten verpflichtet.
Nach wie vor wird in Göteborg aber nur ein neues Boot gebaut. Mehr ist wegen der im vergangenen Winter verlorene Zeit nicht möglich. Aber die Schweden haben aus dem vergangenen Cup Zyklus die zwei sehr gut funktionierenden und erheblich modifizierten Schiffe Örn (SWE 63) and Orm (SWE 73), die sie für die Zwei-Boot-Testprogramme nach Dubai schicken werden. Dort wird dann intensiv am Rigg- und Segelprogramm gefeilt.
Die 24 Tonnen schweren Yachten werden in zwei Antonov Frachtmaschinen in die Arabischen Emirate geflogen. Der gesamte Umzug soll weniger als zehn Tage dauern.
„Uns wurde die einmalige Möglichkeit eröffnet, das Januar-Training in Dubai zu absolvieren“, sagt Magnus Holmberg. „Die Bedingungen sind ähnlich wie im April und Mai in Valencia.“ Laut Holmberg könne ein America´s Cup Team im Winter in Valencia kaum mehr als fünf qualitativ hochwertige Trainingstage erwarten.
Die italienischen Mitfavoriten von Luna Rossa sehen das offenbar etwas anders. Sie sind das einzige Team der großen Vier, das im Winter in Valencia verbleibt. "Wir gehen nirgendwo hin", stellt Steuermann James Spithill klar. "Wir haben hier großartige Möglichkeiten. Wir sind froh hier zu sein, jetzt und bis zum letzten Tag." Die Italiener halten die Unterbrechung durch den Umzug für schwerwiegender als den Vorteil des besseren Testwetters.










