Offshore Award

Opielok und "Rockall III" geehrt

23.03.2012 Lars Bolle, Fotos: ROLEX/Kurt Arrigo, Crew - Den zum fünften Mal vergebenen German Offshore Award bekommt der Hamburger Reeder Christopher Opielok mit seiner Corby 36 "Rockall III"

Opielok Rockall III
Fotograf: © ROLEX/Kurt Arrigo

Die "Rockall III" von Christopher Opielok beim Commodores Cup 2010

Mit seiner Corby 36 "Rockall III" hatte Christopher Opielok Platz zwei beim Rolex Middle Sea Race Ende Oktober 2011 belegt und dabei viele auch wesentlich größere und schnellere Yachten nach berechneter Zeit geschlagen. Diese Leistung bewertete die Jury unter dem Vorsitz des Hamburger Segler-Verbandes als die beste, die deutsche Eigner beim Hochseesegeln im Jahr 2011 erbrachten. Opielok wurde der German Offshore Award im Hamburger Rathaus verliehen.

Opielok Rockall III
Fotograf: © ROLEX/Kurt Arrigo

Christopher Opielok

Die weiteren Nominierten waren:
"Red", Class 40, Mathias Müller von Blumencron, Rolex Fastnet Race, 3. Platz
"Norddeutsche Vermögen Hamburg", Andrews 56, Hamburgischer Verein Seefahrt, Skipper Jan Gallbach, beste deutsche Yacht beim Rolex Fastnet Race nach IRC
"Majo", Hanse 331, Dr. Marie-Luise Glave, Hans-Christian Glave, Potsdamer Yachtclub, 1. Edinburgh Race ORC gesamt
"Mare", Class 40, Jörg Riechers, Normandie Channel Race

Den Jugendpreis der SGS Germany GmbH erhielt die Crew der Evento 42 "Silva Hispaniola" für ihren Sieg bei der ORCi Europameisterschaft.

Den hanseboot Baltic Circuit gewann unter 656 Schiffen die XP 44 "Xenia" von Dr. Bernhard Buchwald.

Rockall III
Fotograf: © ROLEX/Kurt Arrigo

Die "Rockall III" beim Rolex Middle Sea Race

Christopher Opielok, auch "Opi" genannt, hatte die Corby 36 im September 2009 gekauft und bis zum Frühjahr 2010 einem Refit bei Corby Yachts in Cowes unterzogen. Die Yacht wurde 2004 für einen irischen Eigner gebaut und hies "Rosie".

Die Crew der "Rockall III" bestand bis auf John Brinkers aus Amateuren. 2010 wurde in englischen Gewässern und bei der Nordseewoche inklusive Rund Skagen gesegelt, größter Erfolg dieser Saison war der Gruppensieg beim Rolex Commodores Cup für das Team Hongkong, wo Opielok einige Zeit lebte. Dafür war er schon 2010 für den Offshore Award nominiert.
2011 gründete Opielok ein Büro in Australien und segelte unter anderem vor Sysney, wo er die Sydney Harbour Regatta gewann. Insgesamt konnte die "Rockall III" 15 Einzelsiege einfahren.

Nach dem Rolex Middle Sea Race verkaufte Opielok die "Rockall III" noch in Malta an einen australischen Eigner. "Meine Crew und ich werden mal eine Auszeit nehmen, das wahren tolle zwei Jahre", sagte er.

Doch er hat schon wieder eine neue. Eine 56-Fuß-lange Aluyacht von Huisman, die ehemalige "Kohinoor", mit der er Regatten segeln, aber auch cruisen will. Ob er sie alle wieder rockt?

Die bisherigen Preisträger:
2008 Felix Scheder-Bieschin mit „Vineta"
2009 Harald Baum mit "Elan"
2010 Boris Herrmann mit "Beluga Racer"
2011 Jörg Riechers mit "Mare.de"

Hinzugefügt am 26.3.:
Den diesjährigen SGS-Segelförderpreis für hervorragende Nachwuchsarbeit erhielt das Jugendprojekt "Silva International Sailing Team". Die Flensburger Crew wurde damit für ihre Regattaerfolge in der vergangenen Saison ausgezeichnet – unter anderem für den Gewinn der ORCi-Europameisterschaft 2011 im norwegischen Hankö.

Silva Hispaniola
Fotograf: © Crew

Die Crew der "Silva Hispaniola"

Gestiftet wird der Jugendpreis von der SGS-Gruppe Deutschland („SGS“), zu der unter anderem auch das SGS Institut Fresenius und die SGS-TÜV Saar GmbH gehören. Teil des Segelförderpreises ist ein Yachtcheck für das Boot der Preisträger.

Bei dem diesjährigen Preisträger, dem "Silva International Sailing Team", handelt es sich um ein Jugendprojekt, das national und international Kurz- und Mittelstreckenregatten segelt. Schiffseigener Heinz Peter Schmidt unterstützt die Crew mit viel Engagement, Herzblut und Leidenschaft. Sein Ziel, den deutschen Segelnachwuchs fördern und zum Erfolg bringen, hat er in der Saison 2011 mehr als erreicht. Die Silva Hispaniola gewann nicht nur die ORCi-Europameisterschaft, das junge Team belegte auch bei der Flensburger ORCi IDM Inshore und der MaiOR vor Kiel den ersten Platz.

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