America's Cup
„Nur kosmetische Änderungen“
„Wir begrüßen einige neue Punkte, aber die Änderungen sind überwiegend kosmetisch und beziehen sich nicht auf die zentralen Punkte“, äußert sich BMW Oracle Sprecher Tom Ehman gegen über der Presseagentur Reuters zu Alinghis Pressemitteilung vom 20. September.
Damit erteilt Ehman den hoffnungsvollen Annäherungsversuchen eine Absage. „Aufgrund dieser Änderungen werden wir die Klage nicht zurückziehen.“ Immer noch könne Alinghi mit dem spanischen Challenger of Record jederzeit die Regeln ändern.
„Diese Probleme sollten von Angesicht zu Angesicht verhandelt werden“, sagt Ehman. „Aber bis jetzt hat Alinghi unsere Angebote zurückgewiesen, einen Vergleich mit Hilfe eines Schlichtungsprozess zu erreichen.“
Derweil hat das New Yorker Gericht vor der offiziellen Anhörung am 22. Oktober ein informelles Treffen der Parteien angesetzt, was von vielen Beobachter als gutes Zeichen für eine mögliche außergerichtliche Einigung angesehen wird.
Jochen Schümann macht jedenfalls im Gespräch mit YACHT online deutlich, dass er sauer ist über den Gerichtstreit. Er sieht die Schuldfrage bei Larry Ellison. „Es sind erst zwei Monate nach unserem Sieg vergangen. Beim letzten Mal war das neue Protokoll nach sieben Monaten bekannt. Wie kann man da so schnell vor Gericht ziehen?“
Beim letzten Cup sei Alinghi anfangs auch für die vielen Änderungen kritisiert worden. Zum Beispiel, dass der Verteidiger bei den Acts mitmachen durfte. Im Nachhinein war das ein großer Erfolg für alle. Er habe vollstes Vertrauen, dass Alinghi wieder einen modernisierten und noch besseren Cup ausrichten werde.










