America's Cup
Neues Design für deutsche AC-Yacht gesucht
Gesucht wird ein neues Outfit für die GER 89. Wie dieses Boot bei den Ausscheidungen im kommenden Jahr aussehen wird, ist noch ungewiss. Jeder hat ab sofort die Gelegenheit, das Erscheinungsbild der deutschen Yacht mitzugestalten. Für die besten Entwürfe gibt es Preise.
Der Sieger des Wettbewerbs gewinnt eine Fahrt als 18. Mann auf dem deutschen Cupper während der Rennen in der America's Cup-Saison 2007 samt der Reise für zwei Personen nach Valencia. Zweiter Preis ist ein VIP-Wochenende für zwei Personen beim America's Cup als Ehrengäste im Basecamp des deutschen Teams. Der drittplatzierte Teilnehmer erhält ein Modell der "Germany I" im Maßstab 1:40 in dem von ihm entworfenen Design. Vierter bis zehnter Preis ist eine Reisetasche des deutschen Teams.
Die Jury, die bestimmt, welcher Entwurf gewinnt und das deutsche Boot im nächsten Jahr zieren wird, besteht aus Skipper Jesper Bank, Syndikatschef Michael Scheeren, Stephane Cordier, Vorstand des Online-Vermarkters Adlink Internet Media AG, Eva Heil, Marketing-Chefin des United Internet Team Germany sowie ein Team von Design-Experten der internationalen Agentur Select aus Berlin.
Einsendeschluss für die Entwürfe ist der 31. Oktober 2006. Bis dahin kann jeder seine Ideen zum Design der Germany I einreichen. Gestaltungsvorlagen und eine kostenlose Gestaltungssoftware stehen den Teilnehmern zum Download auf der Team-Webseite zur Verfügung. Die Entwürfe können dann per E-Mail oder — für alle, die lieber klassisch mit Stift und Papier arbeiten — per Post eingereicht werden.
Der Kreativität sind bei diesem Wettbewerb jedoch enge Grenzen gesetzt. So ist als Rumpffarbe bereits weiß vorgeschrieben, ebenso wie die Anzahl und weitgehend die Größe der zu platzierenden Sponsoren-Logos. Ein Wermutstropfen für alle Jung-Designer ist weiterhin, dass die Yacht letztlich nicht unbedingt so gestaltet wird, wie es die siegreiche Einsendung vorsieht. Diese Hintertür hat sich das Team in den Teilnahmebedingungen offen gehalten. Außerdem muss jeder Teilnehmer auf die Nennung als Gestalter verzichten.










