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Neuer Manager beim Volvo Ocean Race
Beim vergangenen Rennen um die Welt war der 40-Jährige Wachführer auf "Brasil 1", jetzt bestimmt er über die Geschicke einer der prestigeträchtigsten Hochseeregatten überhaupt.
"Das Whitbread/Volvo Ocean Race ist seit 15 Jahren Teil meines Lebens, deshalb ist es aus verschiedenen Gründen ein Traumjob für mich", so Frostad, der am 3. März den Posten offiziell antreten wird.
Er übernimmt damit den Platz des Australiers Glenn Bourke, der fünf Jahre lang das Rennen organisiert und zu seiner heutigen Form, mit vielen Etappen und so genannten Inport-Races, gebracht hat. Er war im Januar aus persönlichen Gründen zurückgetreten.
Dadurch bekommt nun Frostad eine Chance: "Ich bin begeistert über diese Möglichkeit, stehe aber auch der Aufgabe, Verantwortung für eines der wichtigsten Rennen der Welt zu übernehmen, mit Demut gegenüber", so der Norweger.
Und weiter: "Meine Aufgabe ist es sicherzustellen, dass die Regatta fachmännisch organisiert wird und dass wir das erfolgreichste und spannendste Rennen haben werden, das überhaupt nur möglich ist. Deshalb bin ich besonders froh darüber, beim vergangenen Race mit der neuen Volvo-Open-70-Klasse dabei gewesen zu sein. Dadurch weiß ich, was die Segler auf diesen neuen Booten durchmachen müssen und wie wichtig es für sie ist zu wissen, dass das Rennen hinsichtlich Sicherheit und sportlicher Leitung professionell geführt wird."
Frostads Verbindung zum Volvo Ocean Race begann mit dem Whitbread Race (vorheriger Hauptsponsor) 1993/94, als er Steuermann der zweitplatzierten "Intrum Justitia" war.
Damals war der Hamburger Tim Kröger als Vorschiffsmann an Bord. Er erlebte Frostad als "sehr ehrgeizigen, zielstrebigen Skipper, der trotzdem Sinn für Humor habe und ein verlässlicher Kumpeltyp sei". Für das Rennen habe er gegenüber seinem Vorgänger Bourke den Vorteil, selbst schon mehrfach mitgesegelt zu sein.
Denn Frostad war danach beim Whitbread Race 1997/98 Skipper und Projektleiter des Teams Innovation Kvaerner sowie dann 2001/02, beim ersten Rennen unter dem Namen Volvo Ocean Race, in derselben Position beim Team Djuice Dragons. Er sammelte außerdem Erfahrungen im olympischen Bereich sowie bei verschiedenen hochkarätigen Hochseerennen.










