Travemünder Woche

Neue 300-Seemeilen-Langstrecke

29.11.2012 Lars Bolle, Fotos: Travemünder Woche/Marina Könitzer - Die Traditionsveranstaltung erweitert das Dickschiffprogramm. Damit setzt sich der Trend zu Langstreckenwettfahrten auf der Ostsee fort

Travemünder Woche
Fotograf: © Travemünder Woche/Marina Könitzer

Die Swan 48 "Big Easy III" dominierte die Seebahn 2011

Nach dem Erfolg der Langstrecke Rund Bornholm im Programm der Warnemünder Woche, die im kommenden Jahr erstmals Bestandteil der Deutschen Seesegel-Meisterschaft sein wird, expandiert jetzt auch die Travemünder Woche in diesem Segment. Das Programm soll ab 2013 für die Dickschiffsegler erweitert werden.

Erstmalig wird es eine echte Langstrecken-Regatta mit über 300 Seemeilen Länge geben. Diese Regatta wird dann immer montags während der Segelwoche gestartet und führt die Segler an der mecklenburgischen Küste entlang. Für die größeren Yachten über 35 Fuß wird es eine Wendemarke vor Swinemünde geben, und dann geht es zurück – nonstop. Kleinere Boote ab 30 Fuß bekommen eine Wendemarke in Höhe Kap Arkona, sodass große und kleinere Schiffe donnerstags während der Woche ihren Zieleinlauf vor Travemünde haben.

„Mit der Erweiterung des Dickschiffprogramms wird die Travemünder Woche für Offshore-Crews aufgewertet“, sagt Jens Kath, stellvertretender Geschäftsführer der Travemünder Woche. In den vergangenen Jahren seien die Organisatoren mehrfach von den Dickschiff-Seglern angesprochen worden, ob es nicht die Möglichkeit gebe, eine echte Langstrecke zu segeln und auch in der Woche etwas zu machen.

Das bestehende Offshore-Programm wird auch zukünftig Bestandteil der Travemünder Woche bleiben. So wird es am ersten Wochenende weiterhin die Mittelstrecken-Regatta nach Grömitz geben und am zweiten Wochenende die Up&Down-Fahrten. „Damit ist das Offshore-Angebot komplett“, so Kath.

Die Organisatoren erwarten, dass 20 bis 30 Yachten an der Langstrecke teilnehmen: „Das Format ist neu, und wir müssen sehen, wie es angenommen wird. Aber wir müssen auch schauen, dass sich genügend anmelden, damit wir die Strecke etablieren können“, sagt Kath.
 

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