Speed-Rekord
„l'Hydroptère“ greift wieder an
Die einstige Rekordmaschine „l'Hydroptère“ bekommt neues Leben eingehaucht. Mit Bestmarken von 51,36 Knoten auf 500 Metern und 50,17 Knoten auf einer Meile berühmt geworden, blieben jedoch die großen Hochseerekorde dem Franzosen Alain Thébault verwehrt. Der filigrane, sich auf Tragflächen bewegende Hydrofoiler, der auch schon auf der Kieler Förde für Furore sorgte, eignete sich bisher nicht für raue See.
Doch nun sollen nun auch Rekorde auf den klassischen Hochseerouten fallen. Thébault arbeitet mit einem neuen Hauptsponsor zusammen. Sein Rekordschiff wird ab sofort den Namen "l'Hydroptère DCNS" (Direction des Constructions Navales Systèmes et Services) tragen. Die älteste französische Werft DCNS, heute einer der Weltmarktführer bei Militärschiffen, stieg mit neun Millionen Euro in das Projekt ein. Damit sei die Zeit für neue Bestmarken reif, so Thébault, technisch und finanziell gesehen.
In diesem Jahr soll der Rekord für die Transpazifikroute von Los Angeles nach Honolulu angegriffen werden, 2013 dann der 24-Stunden-Rekord von 908,2 Seemeilen und Rund Großbritannien, beide aufgestellt von der „Banque Populaire V“. Ein Jahr später ist der Transatlantikrekord in weniger als drei Tagen geplant. Auch diese Bestmarke von 3 Tagen, 15 Stunden, 25 Minuten und 48 Sekunden hält die „Banque Populaire V“.
Zur Crew gehören seine Landsleute Luc Alphand, Jean Le Cam und Jacques Vincent. Alphand, ein sehr erfolgreicher Skiabfahrer und Paris-Dakar-Pilot, muss erst noch das Segeln lernen. Le Cam und Vincent sind dagegen hochseeerfahrene Profis.
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