America's Cup
Kein Freifahrtschein für Deutsche
Beim Louis Vuitton Cup im nächsten Jahr werden nicht so viele Deutsche an Bord der „Germany I“ sein, wie zu Beginn der Kampagne formuliert. Das betonte Teamchef Michael Scheeren gegenüber dem Sport Informations Dienst (sid).
„Die Frage ist doch, ob wir eine Quote erfüllen oder erfolgreich segeln wollen. Primär geht es natürlich um die Erfolge.“ Damit bestätigte er, was zuletzt beim Act 12 in Valencia zu sehen war. Bisher segeln vier Deutsche regelmäßig mit. Jan Schoepe (Pitmann), Matti Paschen (Trimmer), Nicolai Jeschonnek (2. Bugmann) und Gerrit Bottemöller (Mast)
Darüber hinaus bekommen die Grinder, Henning Sohn und Stefan Großmann ihre Einsätze wie auch Michael Müller und Markus Koy als Floater sowie Tim Daase als zweiter Bugmann. Meist gehören fünf Deutsche zur 17 Mann starken Segel-Crew.
Jesper Bank sagt dem sid dazu: „Wir müssen die beste Mannschaft aufstellen. Es gibt für niemanden einen Freifahrtschein. Aber viele unserer Deutschen Jungs sind ja noch jung und haben Potenzial. Sie müssen sich entwickeln. Ob sie am Ende mit an Bord sein werden, liegt nicht an mir. Das entscheiden sie mit ihren Leistungen selbst.“
Bank will sich zwei Monate vor Beginn der Ausscheidungsregatten im April 2007 auf eine Stammformation festgelegt haben. Noch in Valencia hatte er angekündigt einen weiteren Trimmer einstellen zu wollen.










