Little America's Cup
Kanadier holen den "kleinen Cup"
Im Finale des Little America's Cup der C-Class-Kats setzte sich letztlich doch das neuere Boot durch. Nachdem im Finale zwischen Kanada und Australien die Aussies das erste Match gewannen, konnten sie danach bei schwächerem Wind mit ihrem neuen Design überzeugen.
Letztlich stand es 4:1 für Kanada, und Fred Eaton und Magnus Clarke verteidigten damit ihren Titel, den sie dem Amerikaner Steve Clark 2007 abgenommen hatten. Clarks Kat war im Fleetrace gekentert und mit Mastbruch ausgeschieden.
Als entscheidender Vorteil im Match erwies sich die Fähigkeit von "Canaan", auf den Vormwind-Gang tiefer und dennoch schneller fahren zu können als James Spithills und Glenn Ashbys "Alpha". Als sie mit 1:0 führten und im zweiten Rennen an der Luvtonne als Erste herumgingen, sah es noch so aus, als könnten der BMW-Oracle-Steuermann und der A-Cat-Weltmeister ihre große Erfahrung in eine klare Führung ummünzen. Doch dann spielte "Canaaan" seinen besseren Boatspeed konsequent aus und holte die letzten vier Rennen in Folge. Das Boot von Ashby/Spithill war das 2007e-Modell der Kanadier, mit dem sie damals gegen Steve Clarks "Cogito" den Cup holten.
Im Rennen um Platz drei setzten sich die Briten Paul Larsen und Gordon Kaiser mit ihrem Kat "Invictus" klar durch. Das mit Hilfe von Airbus-Ingenieuren entwickelte Design zeigte sich gegen die allerdings durchweg älteren Boote überlegen, hatte sich gegenüber den beiden Finalteilnehmern allerdings nicht behaupten können.










