Mini-Klasse
Jörg Riechers in Führung
Es scheint, als könne es das Jahr des Durchbruchs des deutschen Einhand-Shootingstars Jörg Riechers werden. Nachdem er schon zwei Regatten der Mini-Klasse gewonnen hat und in der Jahreswertung souverän führt, liegt er nun auch beim Rennen zu den Azoren ganz vorn.
Die Hochsee-Regatta von Frankreich nach Horta gibt es erst seit einigen Jahren, sie hat aber das Zeug, dereinst ein Hochsee-Klassiker zu werden. Gesegelt wird in zwei Etappen: hin und wieder zurück zum Ausgangshafen.
Riechers hat mit seinem neu gebauten Prototyp "Mare.de" schon bald nach dem Start die Führung übernommen und liegt seitdem vorn — allerdings nur mit 16,2 Seemeilen, was auf einer rund 1.270 Seemeilen langen Strecke natürlich nicht die Welt ist. In den letzten Tagen hatten die Teilnehmer mit 25 bis 30 Knoten Wind (6—7 Beaufort) und reichlich Seegang für die kleinen Boote alle Hände voll zu tun, ihre rasenden Zwerge im Zaum zu halten. Nicht jedem gelang das, dem Franzosen Pierre Denjean brach der Mast. Die Spitzengruppe kam gestern mit Speed deutlich über 10 Knoten gut voran, es sind nur noch knapp 500 Seemeilen bis ins Ziel.










