Regatta-News
Illbruck schreibt AC-Teilnahme endgültig ab
Nach einem schon länger schwelenden Streit um die Vermarktungsstrategie der deutschen America´s Cup Kampagne hat illbruck jetzt Konsequenzen gezogen. Informationen von YACHT online zu Folge beendete das Syndikat um Firmenchef Mike Illbruck heute morgen mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit der eigens gegründeten Marketingagentur um Erik Posten.
Der Firma war es in den vergangenen Monaten nicht gelungen, Sponsoren an Bord zu holen, die die Finanzierung des America´s Cup Teams sicher stellen sollten. Mit weit überhöhten Forderungen sind potenzielle Partner abgeschreckt worden. Dies belegen Recherchen der Zeitschrift YACHT, die in den nächsten Ausgaben ausführlich über die Absage und die Konsequenzen für den deutschen Segelsport berichten wird.
Damit sind alle Hoffnungen zerschlagen, die Kampagne durch eine Beteiligung in letzter Minute doch noch zu retten. Glenn Bourke hatte dies noch am Mittwoch in einem Gespräch mit YACHT online in Aussicht gestellt.
Tatsächlich aber ist der Chef des illbruck-Teams nur noch mit der Abwicklung betraut. Was mit dem in Bremen annähernd fertig gestellten Rumpf des Cuppers geschehen soll, ist bislang offen. Der Auftrag für den Bau eines Kohlefasermastes wurde inzwischen storniert - ein klares Indiz für das Ende.
Zur fehlenden Finanzierung seines viel beachteten Projekts befragt, lehnte Mike Illbruck eine Stellungnahme ab. „Wir müssen uns jetzt erst einmal neu sammeln“, sagte er gegenüber der YACHT.










