Barcelona World Race

"Hugo Boss" gegen Abend erwartet

21.04.2011 Johannes Erdmann, Fotos: barcelonaworldrace.org - Wouter Verbraak und Andy Meiklejohn befinden sich auf den letzten Meilen, werden vorraussichtlich zwischen 19 und 21 Uhr das Ziel erreichen

"Hugo Boss" unter Code-Zero
Fotograf: © barcelonaworldrace.org

"Hugo Boss" unter Code-Zero

Das siebte Boot ist im Anflug. Genau 111 Tage sind vergangen, seit "Hugo Boss" am Silvestertag Barcelona verlassen hat. Eine überraschend lange Zeit für das radikale Kouyoumdjian-Design. Abzüglich ihres technischen Stopps auf den Falklandinseln war das Team eine ganze Woche länger auf See, als die sehr viel ältere "Neutrogena". Schon früh im Rennen hat sich gezeigt, das sich die Ex-Pindar als Schaf im Wolfspelz entpuppt. Ob das am nicht eingespielten Team oder allein am Schiff liegt, ist nicht sicher. Für "Hugo Boss" stand das Rennen jedoch von Beginn an unter keinem guten Stern.

Drei Tage vor dem Start am 31. Dezember musste Skipper Alex Thomson ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sein Blinddarm machte Probleme. Als Reserve-Co-Skipper sprang kurzerhand der Holländer Wouter Verbraak ein. Ursprünglich war der Plan des Teams, Verbraak auf den Kapverden wieder von Bord zu nehmen und gegen Thompson auszutauschen. Als dieser jedoch kurz nach Neujahr Vater wurde und bei seinem Kind gesundheitliche Probleme festgestellt wurden, entschied er, vorerst an Land zu bleiben.

"Hugo Boss" auf Amwind-Kurs nach Barcelona
Fotograf: © barcelonaworldrace.org

"Hugo Boss" auf Amwind-Kurs nach Barcelona

"Hugo Boss" fiel bereits im Atlantik in das hintere Mittelfeld zurück und konnte auch im Southern Ocean nicht richtig zu der Führungsgruppe aufschließen. Im Pazifik lieferte sich das Team ein Rennen mit "Gaes", bis jedoch Probleme mit den Segeln sie zu einem technischen Stopp auf den Falklandinseln zwangen. Dabei verloren sie viele Meilen und konnten nunmehr nur noch den siebten Platz erreichen.

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