Tornado-Entscheidung
Endgültiges Olympia-Aus für "Formel 1"
Auf seiner Tagung in Berlin entschied das IOC, alle Anträge von Sportverbänden auf Wiederaufnahme in das olympische Programm abzulehnen. Damit gibt es auch keinen Weg zurück auf die Straße nach Weymouth für den Tornado.
Der Katamaran war die bisher schnellste olympische Disziplin und die Tornados lieferten mit die rasantesten Bilder von der Bahn in China, galten als die Formel Eins im olympischen segeln. Um so unverständlicher war für die Segelgemeinde die Entscheidung des Weltseglerverbandes Isaf, den Tornado zu streichen. Nötig war dies, da das IOC für die Spiele von London (Segeln vor Weymouth) nur noch zehn Segeldisziplinen statt elf wie noch für China genehmigt hatte. Grund der Begrenzung ist eine limitierte Maximalteilnehmerzahl bei den Spielen, um die Kosten für den Veranstalter nicht ausufern zu lassen. Es traf aus bis heute fragwürdigen Gründen den Multihull.
Die Klassenvereinigung hatte nach der Entscheidung versucht, diese anzufechten, die Isaf machte eine Rückkehr von der Entscheidung des IOC über die Anzahl der Disziplinen abhängig. „Natürlich sind wir enttäuscht, dass unser Antrag abgelehnt wurde“, sagte Isaf-Generalsekretär Jerome Pels. „Es ist schade, dass damit der Multihull aus dem Programm für 2012 raus ist, aber für die Spiele 2016 wird es eine neue Diskussion geben.“










