Extreme Sailing
Ein Neuling mischt die Szene auf
Larson ist natürlich kein Anfänger. Er ist ein richtig Guter. Sechsfacher Weltmeister, dreifacher America’s-Cupper, Matchracer, Taktiker, und, und, und. Nur bei den Kats hatte er bis gestern noch einen bescheidenen Lebenslauf. Doch beim mäßig windigen Auftakt zur diesjährigen Extreme-40-Serie zeigte er mit Oman Air vor den interessierten Augen der Omanis, dass man auch als Neuer ganz vorn mitsegeln kann. Wenn man kann.
Gemeinsam mit den vom chinesischen America’s-Cup-Team abgewanderten, überaus erfahrenen Kat-Artisten Charlie Ogletree und Will Howden, die Larson kurzfristig an Bord holte, liegt der Amerikaner überraschend auf dem zweiten Platz, punktgleich mit den führenden Franzosen von Groupe Edmond de Rothschild, bei denen die ehemaligen Tornadosegler Pierre Pennec und Jean-Christophe Mourniac die Strippen ziehen. Auf Platz 3 dann GAC Pindar mit Matchrace-Weltmeister Ian Williams am Steuer, auf Platz 5 Red Bull Extreme mit den Österreichern Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher. Noch nicht so doll in Schuss ist Ernesto Bertarelli, der mit Alinghi unter acht Booten vorläufig auf Platz 7 firmiert.
Die Regatta endet am Sonntag. Heute gibt es Stadionsegeln im Hafen.
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