Jules Verne Trophy
Die Hatz um die Welt beginnt
"Der Start wird etwas rau, doch spätestens ab morgen Nachmittag sollten wir gute Bedingungen haben", meldete Skipper Franck Cammas von Bord seines 32-Meter-Tris direkt nach dem Start vor der französischen Insel Ouessant gestern Abend.
In hoher Atlantikdünung und fast 30 Knoten Wind ging der Franzose mit seiner neunköpfigen Crew auf den zweiten Anlauf zur Jules Verne Trophy, dem Rekord für die schnellste Weltumsegelung. Cammas war schon vor einem Jahr unterwegs, lag deutlich vor dem Rekord, als das Boot in schwerem Seegang nahe Australien zerbrach. Die Rümpfe konnten gerettet werden, und nun, knapp zehn Monate später, startet das Team mit dem verstärkten, teils neu gebauten Boot den zweiten Anlauf.
Schlagen muss die "Groupama 3"-Truppe die Bestzeit von Bruno Peyrons "Orange 2", die bei knapp 55 Tagen liegt. Das bedeutet, sie müssten vor dem 26. Dezember wieder zurück sein.
Heute Morgen hatten sie schon die komplette Biskaya passiert und segeln zurzeit mit rund 25 Knoten Speed die portugiesische Küste entlang. Da der Tri über Nacht im schweren Seegang am Wind unterwegs war, haben sie etwas Boden auf den Rekord verloren und liegen knapp 100 Meilen hinter der Zeit von "Orange 2".










