Bermuda Race
Die alte „Rambler" ließ es krachen
Es ist die kleinere und langsamere der beiden „Ramblers" von George David (die „Rambler 100" verlor letztes Jahr den Kiel beim Fastnet Race), die gestern einen Traumlauf beim Hochseeklassiker Newport–Bermuda beendete. Mit 39 Stunden, 39 Minuten und 18 Sekunden und rund 16 Knoten Schnitt für die 635 Seemeilen lange Strecke löschte Davids Ersatzschiff gleich zwei alte Rekorde aus den Büchern: den für die offenen Klasse, der mit 48 Stunden von Hasso Plattners „Morning Glory" seit 2004 gehalten wurde, und den Rekord von Roy Disneys alter „Pyewacket" für die Lighthouse Trophy (für Boote mit professioneller Crew), der bei 53 Stunden gestanden hatte.
Es war nass, kalt und schnell. „Perfekte Bedingungen", strahlte David im Ziel. „Am tollsten war's, als wir 26 Knoten anliegen hatten. Wir haben den alten Rekord um 25 Prozent verbessert. Nicht schlecht für ein Schiff, das schon zehn Jahre auf dem Buckel hat." Dahinter dann die kleinere, aber viel neuere „Bella Menthe", ein 72-Fuß-Mini-Maxi von Judel/Vrolijk, und „Shockwave" (die alte „Alfa Romeo"), die „Rambler" nach berechneter Zeit noch abfangen konnte.
Ebenfalls angetreten war die berühmte „Dorade" von Sparkman & Stephens, die dieses Rennen 1931 schon gewonnen hatte und hier eine Comeback-Tour startet, die ihr Eigner mit dem Transatlantic Race und dem Fastnet Race beschließen will.










