America's Cup
Deutscher Cupper nach Neuseeland
Wie Illbruck gegenüber YACHT online bestätigte, wird das Boot "GER 68", das er für seine gescheiterte Cup-Kampagne 2002 bauen ließ, ab Herbst 2004 von Team New Zealand zum Training genutzt. Es könnte anschließend sogar 2006 im Cup für Deutschland starten.
Die Neuseeländer sind an dem deutschen Boot interessiert, weil es in der Konstruktion ähnlich wie die Boote von Alinghi, Oracle BMW Racing oder OneWorld ist. Die neuseeländischen Boote verfolgten eine andere Design-Philosophie (u.a. Hula). Michael Illbruck verleiht die "GER 68" nach eigenen Angaben kostenlos. Die Neuseeländer werden den Rumpf, der zu 98 Prozent fertig ist, segelklar machen und mit einem Rigg der neuesten Generation versehen. Ab Herbst soll gemeinsam mit der NZL 82, dem Verteidigerboot von 2003, dem derzeit in einer Werft höhere Seitendecks verpasst werden, das Trainingsprogramm beginnen.
Für spätestens 2006 ist die Rückgabe der "GER 68" in voll einsatzfähigem Zustand an Illbruck vereinbart. Damit hätte er die Voraussetzungen sowie die Möglichkeit, mit diesem Boot doch noch in letzter Minute am Cup teilzunehmen. Dafür, dass Michael Illbruck entgegen früherer Äußerungen den Cup-Gedanken noch nicht aufgegeben hat, spricht auch die Tatsache, dass seine Vermarkter beim ersten Treffen der offiziellen und potentiellen Herausforderer in Valencia anwesend waren. Wird Deutschland also doch beim 32. America's Cup dabei sein? "Die Frage habe ich mir noch nicht beantwortet", so Illbruck.










