Opti Team Cup
Deutsche Mannschaft ungeschlagen
Das deutsche Opti-Team, quasi die Nationalmannschaft der Optimist-Segler, blieb beim Vergleich der weltbesten Teams der 10- bis 15-jährigen Segler mit sauberer Weste. Marvin Frisch (Friedrichshafen), Ingmar Vieregge (Aachen), Henry Peters (Hamburg), Gwendal Lamay (Eckernförde) und Daniel Hamann (Regensburg) gaben keine der sieben gesegelten Wettfahrten der Vorrunde aus der Hand. Platz zwei belegte Italien mit einer verlorenen Wettfahrt vor Slowenien. Die Vorjahressieger aus den USA mussten sich mit Platz fünf zufriedengeben.
Eigentlich waren 15 Wettfahrten geplant, jedes Team je einmal gegen jedes andere. Wegen Windmangels konnten jedoch nur sieben Rennen durchgeführt werden. Mehrmals musste wegen Flaute abgebrochen werden, der zuletzt auch das Finale zum Opfer fiel. So kam es auch nicht zum Duell der Besten.
„Einen direkten Vergleich zu Italien in einem Finale Mannschaft gegen Mannschaft hätten wir schon gerne gehabt“, sagte Henry Peters, 15, aus dem deutschen Team, „aber so ist das auch gut. Unsere Stärke ist, dass wir uns gut konzentrieren können. Wir waren deshalb auch bei wenig Wind schnell.“ Damit war am Ende auch Trainer Thomas Läufer mehr als glücklich: „Alle Rennen gewonnnen, da kann ich doch nur zufrieden sein. Außerdem haben die fünf Selbstbewusstsein getankt, das ist auch wichtig.“
Ende des Jahres wird das Team Selbstbewusstsein brauchen können. Genau diese fünf Jungs vertreten Deutschland bei der Opti-Weltmeisterschaft in Neuseeland.
Die 80 Regattateilnehmer kamen aus 13 Ländern. Mit dabei waren die Teams aus USA, Estland, Polen, Finnland, Norwegen, Schweden, Großbritannien, Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Slowenien, Italien, Deutschland, ein Team aus Hamburg, ein Berlin-Team und die Vereinsmannschaft des veranstaltenden Potsdamer Yachtclubs.










