America's Cup
Dellenbaugh wird Sailing Manager
Das America´s Cup Spezial beschäftigt sich auf 30 Seiten mit dem vergangenen Act 12, dem Team Shosholoza und dem German Sailing Grand Prix in Kiel. Das Herzstück ist aber ein sehr offenes Interview mit dem UITG-Skipper Jesper Bank und Teamchef Michael Scheeren.
Darin gehen sie auf die Gründe für das von ihnen unerwartet schlechte Abschneiden der GER 72 in dieser Saison ein. Jesper Bank hatte vor der Saison Platz sieben angepeilt, musste sich aber mit Rang elf zufrieden geben. „Da habe ich mich sehr verrechnet.“
Dennoch will er von dem Ziel Halbfinale für den Louis Vuitton Cup noch nicht abrücken. Nur der Teamchef sagt: „Ich finde es gut, wenn er sagt Halbfinale... Ich werde aber auch mit dem siebten Platz zufrieden sein.“
Von der Teamführung wurde bisher geheim gehalten, dass es auch schon Probleme mit dem neuen Boot gab. Aber Bank gibt das erstmals zu. Ärgerlich sei die zweimonatige Verspätung bei der Auslieferung. „Wir verlieren geplante 120 Segelstunden.“
Das hat zum Ärger mit der Werft und dem Designteam geführt. Aber die Differenzen seien ausgeräumt. „Von der Qualität des Bootes sind wir 100-prozentig überzeugt“, sagt Scheeren. Und der Skipper meint: „Es bringt ja nichts zu heulen.“
Jesper Bank reagierte auch auf die Kritik an seiner Ämteranhäufung. Er habe das nie gewollt. In seinem Vertrag stehe, dass er bis Mai diesen Jahres das Team aufbauen solle, um dann Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.
Michael Scheeren: „Wir haben das auch als Problem erkannt und Jespers Wunsch entsprochen, indem wir jetzt David Dellenbaugh mehr in das Segelteam einbinden. Man könnte ihn Sailing Manager an Land nennen.“










