Farr-40-WM

Defensiv-Sieg für "Flash Gordon 6"

21.09.2012 Bendix Hügelmann, Fotos: ROLEX/KURT ARRIGO - Der einzige deutsche Teilnehmer Dr. Wolfgang Schäfer erreicht mit seiner Crew auf "Struntje Light" nach einer guten Serie Rang vier

FARR40-WM  2012
Fotograf: © ROLEX/KURT ARRIGO

Farr 40-WM, Lake Michigan, 2. Tag

Kniffliger Abschluss auf dem Lake Michigan. Der aus Chicago stammende Architekt Helmut Jahn ist neuer Weltmeister in der Farr-40-Klasse. Nach neun Rennen konnte sich die Crew der "Flash Gordon 6" um Taktiker Bill Hardesty gegen 19 internationale Teilnehmer aus acht Nationen durchsetzen und den Titel mit zehn Punkten Vorsprung für sich entscheiden.

„Die wichtigste Bedingung, die es zu erfüllen galt, war ein passender Grundspeed“, sagte Eigner und Steuermann Jahn. „Unser Taktiker Bill Hardesty hat uns in kritischen Momenten vor größerem Ärger bewahrt, wir machten diesbezüglich keine Fehler. Es war uns zudem nicht wichtig, einzelne Rennen zu gewinnen. Wir wollten einzig die Anzahl schlechter Rennen so gering wie möglich halten“, so Jahn weiter. „Am Sonntagabend, bevor es am Montag losgehen sollte, definierte ich ein einziges Ziel für die kommende Woche: keine zweistelligen Platzierungen. Dieses Ziel konnten wir erreichen, nun wird gefeiert.“

Vizeweltmeister wurde das italienische Team „Enfant Terrible“ von Eigner Alberto Rossi. Die Crew um Star-Taktiker Torben Grael segelte eine konstante Serie und konnte sich mit einem Tagessieg im letzten Rennen noch vor die australische „Transfusion“ setzen. 

Die Australier um Guido Belgiorno-Nettis waren als amtierender Weltmeister nach Chicago gereist und konnten ihren Titel trotz intensiver Vorbereitung nicht verteidigen. 

Der einzige deutsche Teilnehmer, Dr. Wolfgang Schäfer, beendete die viertätige Wettfahrtserie nach einer guten Leistung mit einem vierten Gesamtrang. Das Team der „Struntje Light“ konnte mit drei ersten und zwei zweiten Plätzen grundsätzlich überzeugen, ein 18. und ein 12. Platz in Verbindung mit einer Zeitstrafe im vierten Rennen verhinderten jedoch eine bessere Platzierung.

Auch 16 Jahre nach ihrer Geburt zeigte sich die Farr-40-Klasse vor Chicago als vital und leistungsstark. 

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