America’s Cup
BMW Oracle stellt den Wingmast
Der Herausforderer hat offenbar größere Veränderungen an seinem Flügel-Segel vorgenommen. Parallel geht der Streit offenbar weiter. Denn das gestrige Angebot, die so genannte Singapur-Vereinbarung doch zu unterzeichnen, habe Alinghi abgelehnt.
Nachdem zunächst ein konventioneller Mast gestellt wurde, um nach Veränderungen an der Rumpf-Konfiguration Belastungstests durchzuführen, so die Erklärung des Teams, wurde heute Vormittag der Riesenflügel an der Basis im Containerhafen von Valencia gestellt. Und offenbar haben die Konstrukteure das Profil noch einmal überarbeitet.
Sowohl der starre vordere Teil als auch die Trimmklappe achtern laufen oben deutlich spitzer zu als bei der vor San Diego gezeigten Variante. Zudem besteht die Trimmklappe nicht mehr nur aus acht, sondern aus neun Elementen. Augenscheinlich wurde im Topp-Bereich ein weiteres Element angefügt, was die Höhe des Riggs von 57 Metern um weitere rund sechs Meter strecken dürfte.
Weiterhin wurde die Form der Hebel, über die der Anstellwinkel der Trimmklappe und damit die Profiltiefe reguliert wird, modifiziert.
Heute gab das Team BMW Oracle auch bekannt, dass Alinghi nicht auf das Angebot eingegangen sei, die so genannte Singapur-Vereinbarung zu unterzeichnen. Angeblich habe es bei Abbruch der Verhandlungen beider Teams vergangene Woche in Singapur ein unterschriftsreifes Papier gegeben, dessen Unterzeichnung Alinghi aber in letzter Sekunde verweigert habe. Gestern hatte BMW Oracle Alinghi erneut die Möglichkeit eingeräumt, diese Unterschrift zu leisten und damit angeblich viele offene Streitfragen beizulegen. Alinghi bestätigte diesen Verlauf der Verhandlungen nicht.










