America's Cup
"Alles völlig normal"
Ein Treffen in den USA zwischen Kostecki und Grant Dalton, Chef des neuseeländischen America's-Cup-Teams, war dahingehend gedeutet worden, dass sich da ein Wechsel anbahne. Michael Illbruck, Chef einer potenziellen deutschen Kampagne, dementiert.
"John Kostecki ist nach wie vor fester Bestandteil unseres Teams", so Illbruck. "Natürlich gibt es Gespräche zwischen den Teams und natürlich auch Kontakte zu den Top-Skippern, zu denen John zählt. Das gesamte Pinta-Racing-Team und insbesondere ich persönlich sind komplett darüber informiert, wann welche Gespräche laufen und mit welchem Inhalt. Diese Sondierungen sind völlig normal."
Auch die Interpretation, Kostecki suche sich schon einen neuen Arbeitgeber, falls es mit der Pinta-Racing-Challenge nicht klappen sollte, sei laut Michael Illbruck nicht zu halten. "Wir sind mit unseren Aktivitäten voll im Zeitplan und bereits gut vorangekommen." Weiterhin sei die Vermutung, man wolle das deutsche und das neuseeländische Projekt verschmelzen, an den Haaren herbei gezogen. "Das Thema kennen wir nicht und es wurde bisher nie darüber gesprochen noch spekuliert", so Illbruck.
Vielmehr glaubt der Leverkusener Unternehmer weiterhin, zusammen mit John Kostecki, der als Skipper von Mike Illbrucks Yacht das Volvo Ocean Race gewann und an zwei America's Cups teilnahm, eine schlagkräftige Herausforderung auf die Beine stellen zu können. "Unser Team beweist viel Geduld und Ausdauer und ich denke, das wird sich am Ende auszahlen. Denn ich bin davon überzeugt, dass John und sein Team die einzigen sind, die Russell und sein Team (Alinghi) schlagen können."










