America's Cup
Alinhgi siegt gegen BMW Oracle
Der deutschen Segelmannschaft war es heute nicht vergönnt, den Sieg der Fußballer mitzuerleben. Sie mussten segeln. Nach einem guten Start gegen die Spanier, bei dem Jesper Bank dem gegnerischen Steuermann Karol Jablonski mehr als eine halbe Bootslänge abnehmen konnte, segelte das deutsche Team frei auf die linke Seite.
Er versuchte dann, den Vorsprung mit einer Wende abzusichern. Aber kurz nach der Wende drehte der Wind leicht nach rechts und die Spanier hatten gingen in Führung. Sie deckten die rechte Seite ab, Bank wendete noch einmal nach links und lag virtuell wieder in Führung. Aber dann fanden die Spanier auf der rechten Seite den nötigen Druck, um ihre Position auszubauen. Danach konnte Team Germany zwar einigermaßen Kontakt halten, hatte aber nie mehr eine Gelegenheit, zu überholen.
Das zweite Rennen gegen Mascalzone Latino ging ebenfalls verloren, verlief aber deutlich enger. Am Ende fehlten den Deutschen nur 30 Sekunden. Mit dem Rennverlauf war Skipper Jesper Bank zufrieden. "Es war das erste Mal bei diesem Act, dass unser Rennen wie eine richtige Regatta verlief. Vor allem auf der ersten Kreuz waren wir dicht an den Italienern dran", sagte er nach dem Rennen.
Die Schiff überquerten die Startlinie gleichauf. Während die Italiener die linke Seite des Kurses wählten, blieb das deutsche Boot rechts. In der von häufigem Kreuzen beider Teams geprägten Anfangsphase des Rennens unterwendeten die Italiener das deutsche Team immer wieder wenn es mit Wegerecht von rechts kam und arbeitete sich dabei Zentimeter um Zentimeter vor.
Bank hielt jedoch den Anschluss, der Rückstand an der ersten Luvtonne betrug 18 Sekunden. Auf dem folgenden Vorwindkurs und der zweiten Kreuz konnten sich die Italiener weiter absetzen. Auf dem zweiten Vorwindkurs Richtung Ziel aber gelang dem deutschen Team ein starker Endspurt: "Wir haben einen guten Windstreifen erwischt und 13 Sekunden aufgeholt", sagte Skipper Jesper Bank.
Gespräch des Tages war aber das erste Aufeinandertreffen der großen Teams. Peter Holmberg am Steuer von Alinghi konnte Chris Dickson mit BMW Oracle am Start fast 60 Meter abnehmen, indem er ihn zu zwei Wenden zwang und auf die schlechte rechte Seite der Linie zwang. Diesen Vorprung behielt Alinghi bis zur Luvtonne, musste dann aber die Amerikaner, bei denen der US-Skistar Bode Miller als 18. Mann mitsegelte, auf dem Vorwindkurs passieren lassen.
Die folgende Kreuz deckten die fürhenden Amerikaner konsequent die rechte Seite und unterwendeten jeweils die Schweizer, wenn sie von links kamen. Das funktionierte sehr gut, bis auf die letzte Leewende. Die war zu weit von Alinghi entfernt, so dass sich Holmberg in Luv halten und Dickson blockieren konnte. Alinghi rundete acht Sekunden vor Dickson die Luvmarke und hatten im Ziel einen Vorsprung von 20 Sekunden.
Das zweite Rennen der Schwergewichte zwischen Luna Rossa und Team New Zealand auf dem Südkurs verlief ähnlich knapp. James Spithill am Steuer des italienischen Bootes gewann klar den Start mit einem Vorsprung von fast 45 Metern, der bis auf 75 Meter anwuchs. Aber die Neuseeländer blieben dran, verkürzten den Rückstand immer weiter und an der Luvtonne konnten sie ihren Bug zwische Marke und Gegner schieben, und die Italiener an einer Wende hindern. Danach blieben die Italiener zwar auch in Schlagdistanz verringerten aber erst kurz vor dem Ziel den Rückstand bis auf 11 Sekunden. Alinghi und Team New Zealand liegen jetzt ungeschlagen in Führung
Flight Five
1
Victory Challenge beat China Team
DELTA 01.24
2
Shosholoza beat Areva Challenge
DELTA 00.54
3
Alinghi beat BMW ORACLE Racing
DELTA 00.20
4
Desafío Español 2007 beat United Internet Team Germany
DELTA 01.20
5
Mascalzone Latino-Capitalia Team beat +39 Challenge
DELTA 00:16
6
Emirates Team New Zealand beat Luna Rossa
DELTA 00.11
Flight Six
1
+39 Challenge beat Shosholoza
DELTA 00.46
2
Alinghi beat China Team
DELTA 03.31
3
BMW ORACLE Racing beat Victory Challenge
DELTA 01.10
4
Mascalzone Latino-Capitalia Team beat United Internet Team Germany
DELTA 00.30
5
Luna Rossa beat Desafío Español 2007
DELTA 00.42
6
Emirates Team New Zealand beat Areva Challenge
DELTA 00.37










