America's Cup

Der Nächste, bitte! Bruch bei Artemis

19.10.2012 Dieter Loibner, Fotos: Sander van der Borch / Artemis Racing - Während Oracle Team USA ihren AC72 bei steifer Brise zerschredderte, reichte bei Artemis ein Test bei Flaute, um das Boot zu beschädigen

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Fotograf: © Sander van der Borch / Artemis Racing

So flau war’s auf der San Francisco Bay beim Test von Artemis

Der AC72-Kat des offiziellen Cup-Herausforderers Artemis segelt unter keinem guten Stern. Das heißt, er segelt bis jetzt gar nicht. Im Mai wurde der Wing bei Testfahrten auf einem umgebauten Orma 60 in Valencia beschädigt. Das konnte in der Zwischenzeit behoben werden. Doch nun wurde der Katamaran ohne Flügel in San Francisco nicht näher definierten „wertvollen Strukturtests" unterzogen, bei denen offenbar der vordere Beam derartig beschädigt wurde, dass der erste Segeltag auf unbestimmte Zeit verschoben werden muss. Das Boot wurde gekrant und wird derzeit von Chefdesigner Juan Kouyoumdjian untersucht.

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Fotograf: © Sander van der Borch / Artemis Racing

Ein Frachter lud das Boot im August in San Francisco ab. Gesegelt wurde bisher nicht

„Wir sind verpflichtet, diese Boote erst dann loszuschicken, wenn jeder Punkt auf der Checkliste betreffend Sicherheit und strukturelle Stabilität abgearbeitet ist", erklärt Laurent Esquivier von der Teamleitung. Und Teamchef Paul Cayard fügte hinzu: „Alle werden Rückschläge hinnehmen müssen, aber der entscheidende Faktor wird sein, welches Team sich davon am schnellsten erholt." Da ist natürlich ein gehöriges Maß an Zweckoptimismus dabei, doch Fakt ist, dass sowohl Orcle als auch Artemis basteln müssen, während der Zeitplan eigentlich Training auf dem Wasser vorsieht. Luna Rossa baut noch an seinem Boot, nur Team New Zealand scheint derzeit ohne großes Drama das Trainingsprogramm mit dem AC72 durchzuziehen. Man darf also gespannt sein, wie sich dies auf den eigentlichen Wettkampf nächsten Sommer auswirken wird.

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