Das besondere Boot
Vollendete Hightech-Tüftelei
Auf den ersten Blick kommt die "Black Maggy" daher wie eine Mischung aus Jollenkreuzer und Open-Class-Racer. Das liegt nicht allein an der Form. Edle Holzoberflächen vom Bug bis zum Heck, auf und unter Deck strahlen eine ruhige, vertrauenerweckende, gemütliche Atmosphäre aus.
Doch dieser Eindruck täuscht. "Black Maggy" ist ein Geschoss, das bis ins kleinste Detail voller Hightech-Materialien wie Carbon und Kevlar steckt und auf dem sich eine clevere Idee an die nächste reiht. Da gibt es etwa den seitlich und in Längsschiffrichtung neigbaren Ballastkiel, der selbst wiederum eine außergewöhnliche Form aufweist. In den Seitendecks stecken darüber hinaus profilierte Canards, sprich, ewig lange Steckschwerter, die per Talje bedient werden.
Am Heck hängt eine aufholbare Doppelruderanlage, das Cockpit wird geteilt von einer geschwungenen und formvollendet einlaminierten Travellerschiene. Über den Bug hinaus ragt ein starrer Bugspriet, an dem ein Code-Zero gefahren werden kann. Das Kajütdach ist zusätzlich mit einer festen Spraycap über dem Niedergang versehen. Das Großsegel ist oben weit ausgestellt. Die Reihe der innovativen Detaillösungen lässt sich immer weiter fortsetzen.
Fragt sich, wie so ein Boot segelt. Wir haben es ausprobiert – beim Feierabendschlag von Hooksiel mal eben rüber nach Helgoland. Für die "Black Maggy" wahrlich keine Distanz.
Der Fahrbericht ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 18/2012, ab sofort am Kiosk).







