Aspect 40
Schnell segeln, bequem reisen
Die Ziele von Aspect-Werftchef Tannergård sind beileibe nicht neu: ein Boot bauen und anbieten, das die Leistungswerte eines echten Racers erreichen kann, sich aber gleichzeitig auch für den unbeschwerten Törn mit der Familie eignet. Tannergård geht mit seiner Konstruktion jedoch weit in die Extreme. Das heißt: ultimativer Leichtbau komplett im Kohlefaser-Verbund, Carbonmast mit Wanten aus Hightech-Fasern, regattaoptimiertes Deckslayout sowie ein tiefer T-Kiel mit Bleibombe und einem Ballastanteil von satten 45 Prozent bei einem Gesamtgewicht von gerade mal etwas über vier Tonnen. Im Gegenzug jedoch bietet die spritzige Rennmaschine unter Deck einen vollständigen und tourentauglichen Innenausbau.
Auch wenn alle der sechs bisher gebauten Aspects in dieser regattaoptimierten Version bestellt wurden, der Standard ist das Kohlefaser-Schiff nicht. Die Basisausführung ist dasselbe Boot als GFK-Sandwichkonstruktion im Vakuum-Injektionsverfahren gebaut, mit herkömmlichem Aluminiummast und konventioneller Verstagung. In dieser Ausführung fällt die Aspect 40 segelfertig rund 550 Kilogramm schwerer aus als die Performance-Version aus Kohlefaser, Rigg inklusive. Mit einem Gesamtgewicht von 4,5 Tonnen ist sie in der Standardvariante aber immer noch deutlich leichter als die vergleichbare Konkurrenz und auch preislich interessant.
Wie sich die schlanke Yacht segelt und ob der Kompromiss aus Segelleistung und Wohnraum gelungen ist, lesen Sie in YACHT 17/2012, ab 1. 8. am Kiosk.







