Langfahrt

Atlantiktörn – Traum oder Alptraum?

31.01.2012 Pascal Schürmann, Fotos: - Alljährlich zieht es Tausende Segler über den großen Teich. Und jeder macht dort draußen andere Erfahrungen. Wir wollten wissen, welche

Den wenigsten Atlantiküberquerern geht es hauptsächlich darum, in die Karibik zu gelangen. Vielmehr ist für die meisten der Weg dorthin das Ziel. Sprich, die Tage draußen in der endlosen Weite der See. Mit den Elementen. Mit dem Schiff. Mit den Mitseglern. Und auch oder vor allem mit sich selbst.

Kaum angekommen in sonnigen Gefilden, setzen sich die meisten gleich in den nächsten Flieger zurück. Nur ein paar Glückliche müssen nicht sofort wieder nach Hause, zurück in den Job, in den Alltagstrott. Einige setzen die Reise fort, ein paar Wochen in den Antillen, dann wieder über den Nordatlantik gen Europa. Oder weiter gen Westen, auf der Barfußroute um die Welt.

Bei der jedes Jahr Ende November startenden Atlantic Rally for Cruisers trifft man sie alle, die Skipperpaare, die Familiencrews, die Kojencharterer, die Regattafreaks, die Kat- und die Monohullsegler. Es ist eine bunte Schar, und doch eint sie das gemeinsame Vorhaben: den Atlantik zu übersegeln.

Einige haben das schon mehrfach getan. Für viele aber ist es das erste Mal.

Entsprechend unterschiedlich sind die Erwartungen, die Hoffnungen, die Träume im Vorfeld der Reise. Und den Törn selbst erlebt sowieso jeder anders.

Wir haben Segler befragt, bevor sie Segel gesetzt haben, was genau sie sich eigentlich erwarten, was sie da draußen auf See zu finden hoffen, warum sie sich die Strapazen des immerhin 2.700 Seemeilen langen Trips antun. Mit dem Risiko, sich Flauten oder Stürmen auszusetzen, anstrengende Nachtwachen absolvieren und mit anderen Menschen auf engstem Raum klarkommen zu müssen. Und auch sich selbst auszuhalten.

Angekommen in der Karibik, haben wir erneut um Auskunft gebeten. wie es war, was anders gekommen ist als erhofft, was gut war, was schlecht. Die teils erstaunlichen, immer aber aufschlussreichen Gegenüberstellungen der Antworten vor und nach der Reise sind jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 4/2012, ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich).

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