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BOBBY SCHENK
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Was kostet die Karibik?
von Sabine, SY Blue Felix

Am öftesten gefragt werde ich nach notwendigen Geld zum Fahrtensegeln. Zwar können alle Weltumsegler und Langfahrtsegler ungefähre Angaben zum verbrauchten Geld machen (siehe auch hier!), doch im Detail kann dies kaum jemand aufschlüsseln. Deshalb bringt der nachfolgende Artikel von Sven und Sabine interessante Details. Damit kann jeder sich ausrechnen, ob er auf Langfahrt sich etwas einschränken sollte oder großzügiger mit dem Geld umgehen könnte.

Sabine und ihr Mann Sven haben 2012 den Katamaran vom Typ Catalac 10 M „Blue Felix“ an der deutschen Ostsee gekauft und von dort ins IJsselmeer überführt. Am Bodensee hatten sie bis dahin ein Einrumpfschiff, doch die Wahl fiel nach der Lektüre von Bobby Schenks Website und Besuch seines Seminars im Rahmen der Interboot nicht ganz zufällig auf einen Katamaran. Diese Entscheidung haben sie, das beteuern sie, noch keine Sekunde bereut.

Im April 2013 ging es los, zuerst  der europäischen Küste folgend, über Lissabon, Madeira, auf die Kanaren und schließlich zu den Kap Verden. Von dort starteten sie im Mai 2014 die Atlantiküberquerung nach franz. Guayana. Es folgte noch Surinam und dann im November 2014 Tobago. Von den südlichen West Indies haben sie sich in der Saison 2014/15 nach Norden bis Guadeloupe „vorgearbeitet“ und unterwegs die meisten Inseln besucht. Ihre bisherige Reise haben sie auf dem Blog www.blue-felix.de dokumentiert.


Seit Mitte November 2014 sind wir nun in der Karibik und haben so gut wie alle Inseln zwischen Tobago und Guadeloupe besucht.

Nachfolgende Tabelle listet unsere Ausgaben von November 2014 – Juli 2015 auf - hier alle Ausgaben als PDF-Datei! Nicht aufgelistet sind in der Tabelle persönliche Ausgaben, die nur speziell für uns gelten, wie z.B. auch Versicherungen und essen gehen

Geht man in der Karibik in einen Supermarkt, erscheinen einem die Preise auf den ersten Blick relativ hoch. Auf den zweiten Blick ist es hier auf jeden Fall teurer als in Europa. Aber wenn man sein Einkaufsverhalten etwas ändert und weiß, auf welcher Insel man was günstig bekommt, muss man in der Karibik nicht viel mehr als in Europa ausgeben.

Lokale Produkte wie Weißkohl, Rotkohl, Kartoffeln, Maniok, Karotten, Zwiebeln, Gurken, Auberginen, Kürbis, Knoblauch, Sükartoffeln sind immer zu einem günstigen Preis zu bekommen, gilt allerdings nicht für die Grenadinen, dort ist einfach alles teuer. Gefrorene Hähnchenteile, wie Chicken Wings, Hähnchenschlegel sind auch immer günstig zu haben. Wein, Käse und auch Fleisch (außer Hühnchen) gibt es allerdings nur günstig auf den franzsösichen Inseln. Danke EU! Möchte man aber auch auf den englischsprachigen Inseln in den Genuss von Wein, Käse (außer Cheddar) und anderen Milchprodukten, Rindfleisch, Paprika, Blumenkohl, Brokkoli etc. (die z.B. auf den Kanaren sehr günstig waren) kommen, dann muss man schon tiefer in die Tasche greifen. Ein kleiner Blumenkohl kann dann schon mal 7 € kosten. Alkohol (außer vielleicht Rum) ist allgemein teurer als in Europa. Eine Dose lokales Bier (0,33 l, manchmal auch nur 0,25 l) gibt es für durchschnittlich 1 €. Auf den französischen Inseln bekommt man eine Dose deutsches Bier (0,33 l) für 0,69 €. Auch Konserven sind auf den französischen Inseln viel günstiger zu bekommen. Zu den Lebensmittelausgaben (Tabelle) muss man auch sagen, dass wir selten essen gehen, da wir beide sehr gerne kochen.

Diesel und Benzin sind auf den englischsprachigen Inseln generell günstig, insbesondere, wenn man wie z.B. auf St. Lucia (nach dem Ausklarieren) steuerfrei tanken kann. Noch günstiger ist es nur noch günstiger in Trinidad & Tobago.

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