Betreff: Iridium-Handy und Lebensstil
Hallo Bobby!
Anmerkung B.S.: Danke für die weitergegbenen Erfahrungen; interessant die Entwicklung Deiner Frau!
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Besucher-Meinungen Last update: 6. Februar 2012
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Ihre Meinung zählt!
Betreff: Tricksiebzehn
Hallo Herr Schenk,
Sie empfehlen für die Unterwasserarbeiten die
guten teuren Metzgerhandschuhe,
die den nachteil haben, dass kleine Splitter
sich durch die Maschen
bewegen können.
Es gibt sehr
viel preiswertere, sehr griffige Gummikandschuhe mit Gewebearmierung,
die von Hochseefischern zum Fischsurtieren
eingesetzt werden und sehr bequem und sicher zu tragen sind. Diese sind
nahezu unzerstörbar und auch unterwasser ein ausgezeichneter Schutz an
scharfen Rostkanten und
Riffen, Da kriecht nix
durch.
Gruß Sönke
Anmerkung B.S.: Gute Idee - Danke!
Betreff:Rückholaktion
Hallo Herr Schenk, Anmerkung B.S.: Ihr gutgemeinter Vorschlag ist technisch undurchführbar (Adressen?). Im übrigen habe ich keine Lust, mich mit Werften auseinanderzusetzen. Bedenken Sie bitte auch, dass einige Hersteller finanziell am Abgrund stehen, für Rechtsanwälte aber immer noch Geld vorhanden ist. Es reicht mir, wenn ich die Eigner für solche Probleme sensibilisieren kann. - B.S.
Betreff: Iridium-Handy und Lebensstil Hallo Bobby!
(Das unter Seglern
ueblich 'DU' ist gestattet?)
Zu
deiner Anwort
auf die Frage von Frau Heike
Bereuter "Wie
komm ich möglichst einfach auf einem Atlantiktörn an
Wetterinformationen?" moechte ich noch Ergaenzungen
anbringen:
Mit
dem kostenlosen e-mail-Programm 'SkyFile'
kann man mit dem Iridium-Handy jederzeit kostenguenstig Grib-Daten
(z.B. von Saildocs) abrufen und im Navi-Programm (oder anderen
Viewern) anzeigen lassen. Damit braucht Heike keine Bekannten oder
Freunde in Anspruch
nehmen. Diese Information ist vielleicht fuer Heike hilfreich. Eine
genaue Beschreibung
eruebrigt sich hier, weil es auf deiner Homepage ja dazu einen
entsprechenden Artikel gibt. Ich halte es fuer wichtig, die
Wetterinformationen direkt an Bord zu haben und daraus seine
Schluesse ziehen zu koennen. Per Telefon wird das unter Umstaenden
zu teuer.
Wir
haben mit dem Iridiumhandy
den Atlantik,
und den halben Pacific
ueberquert (derzeit warten wir in Tahiti
die Hurricansaison ab) und haben damit genau das Geraet, das wir
wollten. Die gleiche Frage wie Heike haben wir uns seinerzeit auch
gestellt und sind mit der Entscheidung
fuer das Iridiumhandy voll zufrieden. Nicht nur das Wetter
betreffend, auch ein beruhigender Anruf alle drei Tage bei unserer
Tochter
hat ihr und uns
gut getan. Und wenn man in einem neuen Land ankommt, hat man dort
gleich ein Telefon zur Verfuegung. Der Sicherheitsaspekt in
Notsituationen ist ja in der Fragebeantwortung schon enthalten.
Manche
Segler
vertreten die Meinung,
auf hoher See keine Wetterinformation zu brauchen, man muss es ja
sowieso nehmen wie es kommt. Dazu zwei Gegenbeispiele:
Auf
der Atlantikueberquerung konnten wir an den Gribfiles sehen, dass
eine etwas suedlichere Route konstanteren Wind
verheisst. Tatsaechlich war es so. Wir hatten dort eine angenehme
Fahrt, waehrend es weiter noerdlich viel Flaute
gab (laut Gribfiles). Und als wir im Golf von Panama
tagelang in der Flaute lagen, zeigten die Gribfiles, dass ca. 100 nm
weiter westlich vielleicht brauchbarer Wind vorhanden war. Wir
motorten also dort hin
und tatsaechlich kam hier langsam Wind auf, inzwischen aber wie
ueblich aus der falschen Richtung. Schliesslich drehte er aber doch
und wir konnten wieder segeln. Ohne Wetterinformation kann man auf
einem 4000-Meilen-Toern nicht auf gut Glueck den Motor starten. Man
haette bald den kostbaren Diesel fuer Fehlversuche verheizt.
Weil
ich schon dabei bin, dir eine mail zu schreiben, will ich dir auch
mitteilen, dass du ein 'Mitschuldiger' dafuer bist, dass meine Gattin
und ich nun schon mehrere Jahre auf einem kleinen Segelboot
(Stahl, 9,5m Laenge) unterwegs sind. Vor der Pensionierung habe ich
davon getraumt, zumindest die ersten Pensionjahre auf einem
Segelschiff zu verbringen. Wir hatten keinerlei Segelerfahrung und
meine Gattin war darueber zunaecht ueberhaupt nicht erfreut. Ein
Vortrag von dir auf der Bootsmesse in Tulln
hat aber ihre Meinung geaendert. Damit begann die Vorbereitung
und ich habe zunaechst einmal etwa ein Jahr
lang alles gelesen was ich bekommen konnte und mir ueber die
Seefahrt wenigstens Buchwissen vermitteln konnte. Deine Homepage
zaehlt seit damals zu meinen wichtigsten Informationsquellen. Dafuer
ein dickes 'Dankeschoen'.
Danach folgte die Ausbildung und der Erwerb der entsprechenden
Scheine. Das Boot haben wir in Berlin
gekauft und die Route fuehrte uns ueber die Boddengewaesser,
Schweden, Norwegen,
Daenemark,
die Franzoesischen Kanaele, das westliche Mittelmeer,
den Atlantik, die Karibik und eben den halben Pacific hier her nach
Tahiti. Und die schoensten Plaetze kommen erst. Meine Gattin ist
inzwischen nicht mehr bereit, dieses herrliche Leben jemals wieder
aufzugeben und so werden wir wohl bis ans Ende unserer Tage an den
schoensten Plaetzen der Welt leben muessen. Die Bezeichnung
'Mitschuldiger' war also durchaus positiv gemeint. Falls du genauer
wissen moechtest, woran du 'mitschuldig' bist, hier unsere Homepage:
www.pangea.geliweb.net
Es
gibt dort fast nichts zu lesen, nur Videos!
Nochmals
vielen Dank fuer die vielen Informationen und vor allem fuer deine
'Mitschuld'.
Marlies
und Manfred Krepelka
SY
PanGea
Oesterreich/Tahit
Anmerkung B.S.: Danke für die weitergegbenen Erfahrungen; interessant die Entwicklung Deiner Frau!
Betreff: Danke Hallo Herr Schenk, nein ich sage jetzt Bobby… Ich weiß nicht ob Du dich an mich erinnerst, Boot 2011 ich war der Erste, der Dir dein Buch quasi aus der Hand gerissen hat, danke noch einmal für deine Widmung im Selbigen .Ich muss mich in anderer Hinsicht für Dein Lebenswerk bedanken, denn hauptsächlich Du, deine zahlreichen Bücher, Erzählungen etc. sind es, die mich mein Leben lang träumen lassen haben,träumen davon irgendwann los zu segeln, nun nach jahrelangem Streben, 70Std gearbeiteten Wochen, dem „Segeln lernens“ ist es soweit, ich habe mir eine – nein nicht eine, DIE Reinke 13M gekauft, und im Sommer diesen Jahres soll, nein wird es losgehen auf ganz grosse Fahrt. Jetzt fragst Du dich sicherlich, warum ich Dir diese Mail schreibe, ganz einfach, ich möchte mich bedanken für Dein Lebenswerk und vor allen Dingen für Deine sehr informative Homepage, Danke das Du mich inspiriert hast, vielleicht ist es ja der Anstoss auch für andere „Träumer“ wie mich, man kann es schaffen, man braucht nur den eisernen Willen und muss sicherlich viel für seinen Traum tun, aber man kann es schaffen, ich zumindest habe niemals daran gezweifelt und wusste mit 12Jahren schon das ich irgendwann auf einem Segelboot die Welt erkunden würde (ich habe mir damals das erste Weltumsegler Buch aus der Schulbücherei ausgeliehen) und mit 18Jahren wusste ich es wird eine Reinke13M. Ich wünsche Dir und Carla alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und allzeit eine Handbreit Wasser unterm Kiel…mit freundlichen Grüßen Edip Arslan Anmerkung B.S.: Bei so einem Echo realisiert man, dass die viele Arbeit beim Schreiben über Jahrzehnte hinweg nicht umsonst war.
Betreff: Tankkapiztät messen - 262 Frage Sehr geehrter Herr Schenk ! Für die Beantwortung meiner Technikfrage ( Messung einer Tankkapazität ) möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Ihre Tipps sind sehr hilfreich, va der Dreh mit den Wassereimern ( Zeitmessung ). Gewusst wie ! Oft ist die Lösung so einfach, wenn man nur weiß, wie es geht. Das mit den Dieseltanks wird wohl etwas aufwändiger. Werde ich aber auch so machen. Vielen Dank nochmal und liebe Seglergrüße Uli Spranger, Ingolstadt
Betreff: Rente verbraten
Sehr geehrter Herr Bobby Schenk
Warum Sie ihre rente in BRD verbraten habe ich
nie so richtig verstanden .In anbetracht der politischen entwicklung sehe
ich keinen grossen unterschied ob ich auf einer parkbank erfriere oder unter
palmen verhungere.
Mit
freundlichen Gruessen
M.Thisen
9690 Fjerritslev DK
Anmerkung B.S.:
Ich verbrate hier meine Rente, weil ich hier zu Hause bin.
Betreff: Peilkompass kontra Fernglas mit eingeb. Kompass
Sehr geehrter Herr Schenk,
Schon seit einigen Jahren hegte ich den Wunsch mir ein Fernglas (Steiner) mit
eingebautem Kompass zu kaufen. Bei Freytag und Berndt verglich ich letzte
Woche drei verschiedene Gläser vom selben Hersteller (450.- bis 1100.-)
und wurde etwas stutzig, als ich über zwei Räume hinweg einen Punkt an der
Wand anpeilte und drei verschiedene Peilungen erhielt. Abweichungen von 5 Grad
bis 8 Grad. Ich wiederholte die Peilungen indem ich eine tapezierte Wandkarte
mit exakter Gradzahl anpeilte und bei jedem der Gläser erschien ein anderes
Element auf dem Hintergrund. Meine Frage wegen der Abweichung konnte FuB nicht
erklären und auch nicht sofort klären, sodass ich mich vorerst gegen den
Kauf entschied bis ich Gewissheit hatte was es damit für eine Bewandtnis
habe.
Zwischenzeitlich bin ich auf ihre Seite bei YACHTonline
gestoßen (siehe Frage 114) und war über ihre Meinung und Erörterung
Peilkompass in Ferngläsern überrascht. Ihre Ausführungen dazu erscheinen
mir schlüssig, ich denke ich habe mir eiene Menge Geld erspart, - herzlichen
Dank. Mein nächster Kauf ist ein Handpeilkompass, beleuchtet und vielleicht
auch mit einer Fixiereinrichtung versehen. Ein Fernglas 10x50 besitze ich
bereits.
Mit
seglerischen Grüßen
Gernot Fercher aus Villach
(Freizeitskipper in der Adria)
Anmerkung B.S.: Mit einem Fernglas 10 mal 50 und einem präzisen Peilkompass sind Sie bestens bedient
Betreff: Navigation mit Gestirnen Lieber
Bobby Schenk, Anmerkung B.S.: Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, solche Zuschriften täten nicht gut!
Betreff: seriöse Presse - in den Wind gesprochen II Hallo Herr Schenk, ich stimmer Ihren Worten voll zu. Die Gefahr in Hamburg überfallen zu werden, beziehungsweise, dass einem sein Auto angezündet wird, halte ich für weitaus höher, als dass einem auf einer Weltumsegelung etwas zustößt. Ausnahme allerdings, wie von Ihnen bereits angesprochen, wenn man nach Kolumbien, Venezuela etc. geht. Aber das wäre genauso fahrlässig, wie wenn man sich als Pauschaltourist in ein schwarzen Ghetto irgendwo in Johannisburg oder New York begibt. Wenn dort etwas passiert, fragt ja auch nicht gleich jeder danach, ob Urlaube noch sicher sind. Die Schlagzeilen sollen halt allen, die sich warum auch immer nie getraut haben, abzulegen oder einfach nur neue Wege zu beschreiten, das Gefühl geben „ihr habt alles Richtig gemacht“. Schon Freud wusste, dass man mit der Angst die Leute am besten Manipulieren kann. Deshalb sollen ja auch alle immer schön Angst haben, dann haben Politik und Wirtschaft leichteres Spiel. Wer die Freiheit für kurzfristige Sicherheit aufgibt, hat beides nicht verdient. In diesem Sinne, denke ich an Herrn Ramin (er hat alles Richtig gemacht) und Wünsche seiner Familie in ihrer Trauer alles Gute und die Stärke die sie in den schweren Stunden jetzt brauchen. Mit freundlichem Gruß Robert Keckeis
Betreff: seriöse Presse - in den Wind gesprochen
Servus Bobby, und erst einmal DANKE für den eindeutigen Kommentar zu dieser Art von Presse“freiheit“. Zwei Anmerkungen allerdings seien mir gestattet: Hier ist es eindeutig NICHT der Segler, der beratungsresistent war (das Opfer befand sich ja innerhalb des EU-Territoriums und somit in ebenso „sicheren“ Gefilden wie im heimischen Deutschland…), sondern hier ist das Problem eine Presse, der die Auflagenstärke über Alles (und manchmal eben auch über eine sauber recherchierte Nachricht) geht. Und wenn das dergleichen auch noch von den Agenturen übernommen wird… = self fulfilling prophecy! Von gewissen einschlägig bekannten Blättern mit den vier Buchstaben im Titel ist das ja zu erwarten gewesen, über das Hamburger Wochenblatt und unsere sonst so seriöse Münchner überregionale Tageszeitung wundere ich mich allerdings schon. Aber offensichtlich war das Thema einfach zu attraktiv als das man es einfach dem Wettbewerb (?) hätte überlassen können… Schade dass damit zwei Dinge berührt werden: Der Glaube an eine freie und wahrheitsgemäße Presseberichterstattung (wo es mal nicht um Politik und Wirtschaft geht) UND das Bewusstsein, dass Blauwassersegeln in etwa so gefährlich ist wie Langstreckenfliegen… Aber die Flugzeuge sind immer noch voll J Dir und Karla weiterhin immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel und Rotwein in der Bilge J, Andreas Zimmer
Betreff: Trick-Siebzehn - der nichtrostende Sechs-Tonnen-Schäkel für drei Euro Hallo, hier kommt Trick 18 für zu Hause: Anmerkung B.S.: Auch nicht schlecht; da sieht man für was Seemannschaft zu allem nütze ist.
Betreff: Biographie III Lieber Bobby Schenk, Unbestritten ist für mich Ihre, zusammen mit Ihrer Frau Karla, erbrachte fliegerische Leistung –- die für „Normalbürger“ kaum richtig einzuschätzen ist. Einmotorig über den Atlantik – da braucht man nicht nur starke Nerven sondern auch abschaltbare Ohren, damit man die „Zwischentöne“ nicht registriert und dadurch In Angstzustände verfällt, vor allem wenn man durch die Ausbildung und Erfahrung (in bin von zu Hause aus Kfz Meister) die ausgelaufenen Pleuellager schon visuell vor sich sieht. Kenne ich alles von meinen, im Vergleich zu Ihren Strecken, kleinen Hopser nach Helgoland. Betreff: Ihre Webseite Moin Herr Schenk,
Glückwunsch zu Ihrer wirklich gelungenen
Internet-Präsenz.
Ich warte schon immer auf den Montag, damit ich
den neuesten Eintrag lesen kann.
Bei ein wenig mehr Zeit stöbere ich schon mal
durch Ihre Beiträge.
Da sind in den vergangenen Jahren eine stattliche
Zahl zusammen gekommen.
Schön wäre es jedoch, wenn Sie die Beiträge mit
einem Datum versehen würden, denn im Laufe der Jahre verändern sich die
Dinge schon mal und nicht immer ist ersichtlich, ob der Beitrag, den ich
gerade lese überhaupt noch aktuell ist.
Natürlich ist unsere Welt schnell im Wandel aber
viele Ihrer Beiträge sind zeitlos, manche aber eben auch nicht.
Ich möchte mein Schreiben nicht als Kritik
verstehen sondern als einen kleinen Anreiz.
Ich freue mich bereits jetzt schon auf den
kommenden Montag und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Oliver Laaser
Anmerkung B.S.: Danke fürs Kompliment, hört man selbstverständlich gern, wenn man sich die Arbeit (alleine) macht. Sie haben schon recht. Der Vorschlag mit dem Datum wurde schon häufiger gemacht. Viele Dinge veraltern, sind nicht zeitlos (auch wenn man es glaubt) und selbst ändert man ebenfalls auf Grund von besseren Argumenten seine Meinung. Ich hatte die entsprechenden Vorsätze schon. Jetzt werd ich mehr dran denken und ein Datum dazuschreiben. Ausgenommen natürlich bei Statements mit Ewigkeitswert. Spaß beiseite: Heut schreiben wir den 7.September 2011.
Betreff: Trick-Siebzehn
Hallo Herr Schenk,
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