|
||||||||||||
Lieblingsrezept(2)
auf der PEPE
fangfrischer Fünftage-Fisch
Die Deutschen Petra und Peter (daher der Schiffsname "PEPE") sind seit über 7 Jahre schon unterwegs. Ihre 1a-gepflegte Stahl-Sloop ist eine Feltz Skorpion 1200, Baujahr 1993.
Sie
segeln seit über sieben Jahren von Hamburg aus durch die Karibik, den Panamakanal, Galapagos, Marquesas, Tuamotus, Tahiti,
Samoa, Tonga, Neuseeland, Tonga, Fiji, Neuseeland, Fiji, Vanuatu, Australien,
Indonesien, Singapur und Malaysia. Jetzt sind sie auf dem Heimweg.
Für
das Angeln auf See ist - nomen est omen - Petra zuständig. Im Gegensatz zu
vielen anderen Yachties ist die PEPE als Hochseefischerboot außerordentlich
erfolgreich.
Goldmakrelen und Yellow-Fin-Tuna,
also nicht der als Speisefisch minderwertige
Bonito, sind
Standard
unterwegs.
Das Geheimnis ihres Petri Heils sieht Petra in ihrer Ausrüstung. Sie schwört
auf ihre ungewönliche Ausrüstung: Eine 100 Meter lange 6mm-Schot wird
nachgeschleppt und daran kommt der eigentliche Köder, ein Plastik-Tintenfisch
in rot. Aber nicht nur das Signalrot des Köders verspricht Erfolg, sondern vor
allem die Farbe der Schot: Schwarz! Die einzigen richtigen Tageszeiten für den
Fang sind nach Peter und Pepe Vormittags und abends. "Mittags und nachts
brauchst Du es gar nicht probieren!" Das Problem auf der PEPE war und ist
nicht der Mangel an Fischen, sondern deren Größe - meist viel zuviel für zwei
und zu schade zum Wegwerfen.
Deshalb
das Rezept für den eingelegten Fisch: Schmeckt erst am 2. Tag so
richtig und hält sich ohne Kühlung 3 weitere Tage. Wenn nicht inzwischen alles
mit Bratkartoffeln weggefuttert ist.
|
Fischfiletstücke in einer Pannade aus Eine Marinade herstellen
aus: ¼ Wasser ¼
Weinessig 1
grosse Zwiebel, gehaelftelt in feine Scheiben
geschnitten 5
Pimentkörner 10 Pfefferkörner 2 Lorbeerblätter 1 Teelöffel Salz 1 Teelöffel Zucker, oder mehr nach Geschmack Saft 1
Limone Alles zusammen aufkochen
und heisß über den Fisch geben, bis er bedeckt ist. Am nächsten Tag die
Marinade abschmecken und evtl. nachwürzen.
|