Reise

Top-Tipps für den Urlaub in Myanmar

Die weitaus meisten Charterer im Mergui-Archipel reisen aus Thailand an – schwer verständlich, denn Myanmar ist ein spektakuläres Reiseland

Uwe Janßen am 22.06.2016

In YACHT 14/2016 widmet sich eine große Reportage den Chartermöglichkeiten in Asiens derzeit aufregendstem Reiseziel Myanmar. Die große Mehrzahl derer, die dort auf Törn gehen, verbindet dies allerdings mit einem Urlaub in Thailand – und bekommen von den großen Reizen Myanmars gar nichts mit. Das ist etwas seltsam und schwer nachzuvollziehen, denn das Land am Irrawaddy ist touristisch bei Weitem noch nicht so uniform wie seine Nachbarn. Es überflutet seine Gäste mit Eindrücken. 

Für die Planung einer Myanmar-Reise vor oder nach dem Törn stellen wir Ihnen beliebte Urlaubsziele im Lande vor und geben zu jedem Ort gezielte Tipps, mit denen Sie mehr aus Ihrem Besuch machen können.

YANGON

Yangon

Morgens ist die Stimmung hier einzigartig: betender Mönch an der Shwedagon-Pagode

Die rund 5,5 Millionen Einwohner zählende Metropole ist seit 2005 nicht mehr die Landeshauptstadt – irgendwo im Nirgendwo entstand stattdessen aus der Retorte das ungeliebte Naypyidaw als neuer Regierungssitz. Dennoch spielt in Yangon das Leben, es ist nach wie vor das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Und für die meisten Besucher die erste Station im Land.

Der allgegenwärtige Bauboom ist hier besonders ausgeprägt, die Stadt drängt und lebt. Autos verstopfen die Straßen im Dauerstau, nicht zuletzt weil die Militärregierung das wichtigste Fortbewegungsmittel Südostasiens im Zentrum verboten hat: Mopeds müssen draußen bleiben. Und eine U-Bahn gibt es nicht.

Yangons touristische Attraktionen, Hotels, Märkte konzentrieren sich um Chinatown, das alte Stadtzentrum. Mittelpunkt ist die 19. Straße mit ihren Garküchen und Bars, ansonsten findet Nachtleben kaum statt.

Herausragend in mehrerer Hinsicht ist die Shwedagon-Pagode, ihr Besuch ein Muss. An dieser stets hochfrequentierten Pilgerstätte soll mehr Gold an einem Ort konzentriert sein als in der Bank von England, und das erscheint nicht übertrieben. 99 Meter hoch ragt die goldene Spitze in den Himmel.

TIPP: Für den Besuch der Shwedagon-Pagode empfehlen sich der Abend und insbesondere der ganz frühe Morgen, gleich mit dem ersten Licht. Dann wirkt die Stimmung geradezu mystisch. 

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Uwe Janßen am 22.06.2016

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