Hafenausbau
Mehr Tiefgang in Boltenhagen
„Wir freuen uns auf noch mehr Tiefgang“, so der Geschäftsführer der Boltenhagen Marina GmbH & Co. KG Andreas Hundsdörfer anlässlich des Abschlusses der Baggerarbeiten in der Hafeneinfahrt. Bis jetzt konnte die Marina an der Ostsee nur von Schiffen mit einem Tiefgang von maximal 3,50 Metern angelaufen werden, obwohl es im Hafenbecken selbst sogar viele Liegeplätze mit Tiefen von bis zu sieben Metern gibt.
Die neue Tiefe konnte durch Umlagerungen des Baggergutes in die sehr tiefen Bereiche innerhalb der Marina erreicht werden. Eine Versandung braucht man in Boltenhagen nicht zu fürchten, da die unterschiedlichen Tiefen nicht durch Versandung, sondern durch geologische Gegebenheiten entstanden.
Nutznießer der Ausbaggerung werden nicht nur Eigner sehr großer Yachten sein, die in Boltenhagen nun einen Dauerliegeplatz mieten oder den Hafen als Tagesgäste anlaufen können. Auch für die Teilnehmer diverser Segelveranstaltungen wird Boltenhagen ab der Saison 2012 Etappenziel. Für die Veranstalter des Baltic Sprint Cups im Juli, an dem hauptsächlich internationale große Yachten teilnehmen und dessen Race Village mehrere Tage in der Weißen Wiek beheimatet sein wird, war die Ausbaggerung Voraussetzung.
Neben dem Baltic Sprint Cup wird zudem der Dragon Grand Prix, die Laser-WM und die NRV Champions Week in Boltenhagen ausgetragen. „Wir freuen uns, nun auch den größten Begleitbooten der Teilnehmer einen angemessenen Liegeplatz bieten zu können“, sagte Hundsdörfer. Und weiter: „Die ersten Schritte für eine Maxi-Regatta, wie sie im Mittelmeer häufig durchgeführt werden, sind nun ebenfalls getan.“











