Mallorca

Jetzt doch: Gebühren für Cabrera

Entgegen Aussagen vom letzten Jahr wird nun eine Liegegebühr für Besucher des Nationalparks auf der Insel vor Mallorca eingeführt

Andreas Fritsch am 09.11.2012

Blick auf die Bucht von Cabrera mit den Bojenplätzen

Um das Finanzdefizit der "Autonomen Gemeinschaft der Balearischen Inseln" zu reduzieren, ist am 6. Oktober ein Gesetz in Kraft getreten, welches die Liegegebühren in Port de Cabrera bereits ab  dem 1. November 2012 regelt, um die Kosten im Nationalpark Cabrera zu reduzieren. Künftig werden nun tageweise Liegegelder erhoben, die sich nach Bootsgröße, Saison und der Art der Boje berechnen, an der die Yacht festmacht. Es gibt verschiedenfarbig markierte Tonnen, die für unterschiedlich schwere Yachten ausgelegt sind. Das meldet YACHT-Balearen-Korrespondent und Revierführer-Autor Bernhard Bartholmes ("Die Balearen", Edition Maritim). Nach wie vor ist der Besuch des Nationalparks anmeldepflichtig. Ob sich am bisherigen Prozedere, dass Charterfirmen die Anmeldung für ihre Kunden übernehmen, etwas ändert, ist noch nicht klar.

Die Preise staffeln sich wie folgt

1. Oktober bis 30. April:

A1: Weiße Boje – bis zu 12 Metern Bootslänge, 7,50 €/Tag

A2 : Gelbe Boje – ab 12 Meter bis 15 Meter, 12 €/Tag

A3: Orange Boje – 15 bis 20 Meter, 21 €/Tag

A4: Rote Boje – 20 bis 35 Meter, 64 €/Tag

1. Mai bis 30. September

B1: Weiße Boje – bis zu 12 Meter, 15 €/Tag

B2: Gelbe Boje – ab 12 Meter bis 15 Meter, 24 €/Tag

B3: Orange Boje – 15 bis 20 Meter, 42 €/Tag

B4: Rote Boje – 20 bis 35 Meter, 129 €/Tag


Die Einführung der Bojengebühr ist ein klarer Verstoß gegen das Versprechen vom Mai letzten Jahres seitens des Präsidenten der Regierung, Jose Ramon Bauza.

Andreas Fritsch am 09.11.2012

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