Mallorca
Jetzt doch: Gebühren für Cabrera
Um das Finanzdefizit der "Autonomen Gemeinschaft der Balearischen Inseln" zu reduzieren, ist am 6. Oktober ein Gesetz in Kraft getreten, welches die Liegegebühren in Port de Cabrera bereits ab dem 1. November 2012 regelt, um die Kosten im Nationalpark Cabrera zu reduzieren. Künftig werden nun tageweise Liegegelder erhoben, die sich nach Bootsgröße, Saison und der Art der Boje berechnen, an der die Yacht festmacht. Es gibt verschiedenfarbig markierte Tonnen, die für unterschiedlich schwere Yachten ausgelegt sind. Das meldet YACHT-Balearen-Korrespondent und Revierführer-Autor Bernhard Bartholmes ("Die Balearen", Edition Maritim). Nach wie vor ist der Besuch des Nationalparks anmeldepflichtig. Ob sich am bisherigen Prozedere, dass Charterfirmen die Anmeldung für ihre Kunden übernehmen, etwas ändert, ist noch nicht klar.
Die Preise staffeln sich wie folgt
1. Oktober bis 30. April:
A1: Weiße Boje – bis zu 12 Metern Bootslänge, 7,50 €/Tag
A2 : Gelbe Boje – ab 12 Meter bis 15 Meter, 12 €/Tag
A3: Orange Boje – 15 bis 20 Meter, 21 €/Tag
A4: Rote Boje – 20 bis 35 Meter, 64 €/Tag
1. Mai bis 30. September
B1: Weiße Boje – bis zu 12 Meter, 15 €/Tag
B2: Gelbe Boje – ab 12 Meter bis 15 Meter, 24 €/Tag
B3: Orange Boje – 15 bis 20 Meter, 42 €/Tag
B4: Rote Boje – 20 bis 35 Meter, 129 €/Tag
Die Einführung der Bojengebühr ist ein klarer Verstoß gegen das Versprechen vom Mai letzten Jahres seitens des Präsidenten der Regierung, Jose Ramon Bauza.











