Wattensee
„Boontjes" vor Harlingen gebaggert
Dafür sorgt ein Übereinkommen zwischen der Provinz Friesland und dem Rijkswaterstaat, der Wasserstraßenbehörde, dass diese die wichtige Verbindung auch nach dem jetzt beendeten, initialen Ausbaggern auf Tiefe bleibt. Der Drempel, der das Passieren der Rinne im südlichen Teil für Frachter und einige Freizeitschiffe bei Niedrigwasser verhinderte, ist seit Ende Dezember Geschichte.
De „Boonjes" sind am Boden jetzt durchgängig 100 Meter breit und 3,80 Meter unter NAP ("Normaal Amsterdam Peil", Referenzwert zur Tiefenermittlung in den Niederlanden, entspricht nicht der tatsächlichen Wassertife!) tief. Im nördlichen Teil beträgt die Tiefe auf einer Länge von 730 Metern nur 3,20 Meter unter NAP. Dort liegen Kabel, die nicht ohne Weiteres entfernt werden konnten. Ob eine Vertiefung auf 3,80 Meter auch dort im Rahmen des Budgets möglich ist, wird derzeit geprüft.
Durch die größere Tiefe soll sich nun das bei Hochwasser mitunter hohe Verkehrsaufkommen dort entzerren, mussten doch viele Berufsschiffer auf günstige Tide warten, um vom IJsselmeer in den wichtigen Hafen von Harlingen zu gelangen. Da das nun nicht mehr erforderlich ist, bleibt bei Hochwasser jetzt mehr Raum für Freizeitskipper, die sich dann auf den Weg zu den Inseln machen.
Infos dazu auf der (niederländischen) Seite der Wadvarders.






