Volvo Ocean Race

Design der Zukunft: fliegende Raumschiffe

Ein weiterer Entwurf für die geplanten Inshore Races. Der Deutsche Martin Fischer war am Entwurf beteiligt

Lars Bolle am 17.11.2017
Volvo Ocean race Konstruktionswettbewerb
styacht

Virtuelles Duell in 39-Fuß-Foilern

In dieser Woche stellen wir bereits zwei Designstudien vor (siehe unten), mit denen sich Konstrukteure am Wettbewerb für einen neuen Foiler für die künftigen In-Port Races des Volvo Ocean Race beteiligten. Nun wurde ein weiteres Projekt veröffentlicht, wieder erstmals erschienen auf catsailingnews.com.

Der Trimaran sieht aus wie von einem anderen Stern. Und das war auch eines der Ziele des amerikanisch-italienischen Konstrukteursduos Doug Schickler und Davide Tagliapietra, beide unter anderen ehemalige Mitglieder des Designteams des italienischen America’s-Cup-Herausforderers +39 Challenge. "Wir haben uns gefragt: Wird sich das Design im Mehrrumpf-Foiling parallel zu dem von Flugzeugen entwickeln? Was können wir von motorisierten Hydrofoil-Booten lernen?", so Schickler. Mit im Designteam war auch Martin Fischer, einer der besten Foil-Spezialisten weltweit, zuletzt verantwortlicher Konstrukteur beim französischen America’s-Cup-Herausforderer Groupama Team France.

Herausgekommen ist ein futuristischer Tri, der nicht nur die Anforderungen der Rennorganisatoren, dabei vor allem die Zerlegbarkeit und den leichten Transport per Container erfüllt, sondern das Segeln auf Foils aus rein optischen Gründen revolutionieren könnte.

Alle Details können Sie in der Fotostrecke sehen.

Fotostrecke: Volvo Ocean Race Konstruktionswettbewerb

Ob das Boot jemals gebaut wird, ist aufgrund der unklaren Zukunft des Volvo Ocean Race wie bei allen anderen Projekten ungewiss.

Die komplette Präsentation können Sie hier herunterladen.

Lars Bolle am 17.11.2017

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