Regatta-News

Von gradlinigen Typen und Eskimos

Verschiedene Strategien auf zweiter Etappe der Azorenregatta der Minitransat-Yachten. Masekowitz beim Hauptfeld, Zürrer mit einer Handvoll "Ausreißern" im Norden.

Matthias Beilken am 21.08.2006

Die Skipper der wenigen Mini-Yachten, die sich derzeit weit nördlich des direkten Kurses befinden, heißen im Mini-Jargon "Eskimos". Das Wertungssystem kann die strategische Kurswahl der Skipper natürlich nicht berücksichtigen, und so befand sich Dominik Zürrer mit seinem Pogo "Ubik 245" heute Morgen unter den letzten zehn des Feldes. Er hat jedoch dank starker Südwestwinde bis jetzt 13 Plätze gutgemacht. Henrik Masekowitz segelt mit seinem Serienmini vom Typ TipTop auf direktem Kurs und liegt nun insgesamt auf Platz 46.

Die beiden anderen deutschstämmigen Skipper Isabelle Joschke und Jerome Koch haben einen durchwachsenen Tag hinter sich. Während Isabelle Joschke auf ihrem 1999 gebauten Andrew-Cape-Proto mit dem Finot-Rumpf und der Renn-Nummer 276 weiterhin in der Spitze segelt und derzeit Platz drei hält, ist Jerome Koch mit seinem Einzelbau "Meteor" von Platz fünf auf Platz 20 zurückgefallen. Die meisten der Minis haben noch rund 800 Meilen zu bewältigen, bevor das Ziel in Les Sables d'Olonne erreicht sein wird. Für alle Teilnehmer, die nicht zu den "Eskimos" gehören, stehen demnächst leichte Winde an.

Matthias Beilken am 21.08.2006

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