Moth-Klasse

Vom Abheben und Schreddern

Foilen ist heute in aller Munde. Meister des Fachs sind die Moth-Segler, die diesen Balanceakt beherrschen. Eine Studie in bewegten Bildern.

Dieter Loibner am 30.03.2016

US-Meisterschaft 2016

Bei frischer Brise und halbwegs flachem Wasser können diese Mini-Raketen Geschwindigkeiten von mehr als 30 Knoten erreichen. Kein Wunder, denn sie wiegen segelfertig kaum 30 Kilo bei 8,25 Quadratmeter Segelfläche und haben minimalsten Widerstand im Wasser, weil sie den Rumpf beim Beschleunigen mittels spezieller Trimmklappen an Schwert und Ruder aus dem Wasser heben.

Begonnen hat die Entwicklung dieser Klasse im Jahr 1928 in Australien, wobei die Boote im Lauf der vergangenen neun Jahrzehnte immer leichter und leistungsfähiger wurden. Kurz nach der letzten Jahrtausendwende lernten sie kollektiv zu "fliegen” (erfolgreiche Foiling-Versuche gab es vereinzelt schon früher). Damit waren sie die ersten foilenden Produktionsboote und wurden zu den Vorreitern der America’s-Cup-Kats und zahlreicher anderer Klassen, die nun ebenfalls derartig durch die Gegend rasen. Dabei, so behauptet die Klassenvereinigung, sei es ein Vergnügen für beide Geschlechter und für Segler fast jeden Alters. 

Bei der diesjährigen US-Meisterschaft der Moth-Klasse in Key Largo war Kameramann Nick Bowers dabei, filmte auf den Booten, vom Rib, unter Wasser, und natürlich auch per Drohne aus der Luft, um diese Hochleistungsdingis in voller Fahrt zu zeigen – und auch bei nicht fahrplanmäßigen Abstiegsmanövern ihrer Dompteure.

 

Dieter Loibner am 30.03.2016

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