Regatta-News

Transat 6.50: Das Ende der Leiden

Joschke, Masekowitz und Zürrer heil in Brasilien

Matthias Beilken am 01.11.2007

Die Sieger der Mini-Hatz über den Atlantik stehen fest. Nachdem alle mehr oder weniger glücklich in Brasilien angekommen sind, können die Zeiten der beiden Etappen addiert werden. Eine Zahl steht jedoch bereits länger fest: Sieger Yves Le Blevec surfte 274,5 Meilen in 24 Stunden – Rekord!

Überglücklich ist der Hamburger Henrik Masekowitz ins Ziel gegangen. Nach insgesamt 30 allein auf See verbrachten Tagen und sieben Stunden, kulminiert über zwei Etappen. In der Klasse der Serienboote belegt er damit Platz 21 von 41 gestarteten und bringt sein Projekt würdig zuende.

Jedoch war er insgesamt vier Tage länger auf See als die Deutschfranzösin Isabelle Joschke, die wohl nicht überglücklich ist. Zwar hat sie einen ähnlich haarsträubenden Ritt über 24 Stunden hingelegt wie ihr Kollege Le Blevec, 273 Meilen (das enspricht einem Speed-Durchschnitt von 11.375 Knoten). Jedoch musste sie in Mindelo auf den Kapverden einen Notstopp einlegen, um das Schwenkbaumgelenk ihres Minis zu reparieren. Damit waren alle Hoffnungen der überlegenen Siegerin der ersten Etappe auf eine ähnlich beeindruckende Leistung auf der zweiten Etappe zunichte: Mit ihrem neuen Proto "Degremont-Synergie" erscheint sie auf Platz 24 der Gesamtliste.

Auf der gleichen Liste erscheint Dominik Zürrer aus Bonn auf Platz 74 von 78 Teilnehmern. Schlagartig jedoch verkleinert sich die Zahl um 42 Zählerr auf 32 , wenn man nur die Listen wechselt. Denn Zürrer ist mit seinem Pogo 1 "Ubik 245" ja auch in der Klasse der Serienboote untzerwegs gewesen.

Matthias Beilken am 01.11.2007

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