Mini-Transat

Reality-Check für Riechers und seinen Prototypen

Heute wird es für den Hamburger Jörg Riechers ernst: Mit seinem Mini tritt er bei der Trophée Map an, gegen harte Konkurrenz

Lars Bolle am 08.06.2017
Minitransat: Riechers
Jens Kuphal

Jörg Riechers auf seinem Mini-Prototypen

Die Trophée Marie-Agnès Péron, kurz Trophée Map, ist eine der wichtigsten Regatten in der Mini-Szene. Die besten Segler der nur 6,50 Meter langen Boote treten an, sammeln Erfahrung sowie Qualifikationsmeilen für die im Herbst startende Atlantikregatta Mini-Transat. Mit dabei ist der Hamburger Jörg Riechers mit seinem neuen Prototypen, der damit in der schwersten Gruppe mit den radikalsten Designs antritt, im Gegensatz zur Gruppe der Serienboote. Allein 23 Starter hat er als Konkurrenz.

Kurs Trophee Map

Der Kurs der Einhandregatta an der Küste der Bretagne

Es geht von Douarnenez an der französischen Atlantikküste durch die nördliche Biskaya, um den Leuchtturm Birvideaux herum zurück nach Douarnenez, rund 220 Seemeilen. Etwa einen Tag dauert die Runde, was für die Steuerleute heißt: kein Schlaf, jederzeit Vollgas geben.

Minitransat: Riechers

Im Hafen von Douarnenez ist die Mini-Flotte versammelt

Jörg Riechers trifft dabei erstmals mit seinem neuen, in Tunesien gebauten Mini auf seine härtesten Widersacher, darunter der radikale Prototyp "Arkema". Allerdings ist das Boot von Riechers noch in der Aufbauphase, tritt mit konventionellen Schwertern an. In einer späteren Version soll der Mini auf Foils fliegen, als erster klassenkonformer Mini überhaupt. "Mein Ziel ist deshalb erst einmal eine Platzierung unter den besten fünf", sagt Riechers. "Ich will mich weiter mit dem Boot vertraut machen und Qualifikationsmeilen sammeln."

Start ist um 15.00 Uhr, das Rennen kann über einen Tracker verfolgt werden.

Lars Bolle am 08.06.2017

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